Teufelsblick Part 11

Hey1

mal mit einem Begrüßungsbild *-*

mir gehts zwar noch immer naja aber diesen teil muss ich endlich mal einreichen o.o ich bin schon seit Taaaaagen fertig und immer vergessen zu Posten. Sorry 🙂

Aber bitteschön hier ist …..

Teil 11

 Meine Schmerzen, die ich die ganze Zeit über hatte ließen einfach nicht nach genauso wenig wie dieses Gefühl, dass irgendwas nicht stimmte. Ich sah hinunter auf meine Beine, erkannte jedoch wegen dem schon längst getrockneten Blut nicht. Es schmerzte dennoch alles sehr. Es war so, als würden mehrere Messer gleichzeitig in meine Beine gerammt werden, doch nicht nur diese schmerzten höllisch auch meine Arme waren betroffen. Mittlerweile wurde mir schon ganz schummrig vor Augen, ich verlor das Gleichgewicht, kippte nach hinten und stürzte von dem großen Ast, auf dem ich, saß nach unten in die Tiefe. Danach lag ich einfach nur unten am Boden, im hohen Gras, für einige Minuten ohnmächtig, doch nach circa fünf Minuten war ich wieder bei Bewusstsein. Erst wusste ich nicht ganz, wo ich mich befand, doch das Haus der Familie Shouoto fand ich recht schnell und beobachtete es noch ein Weilchen, bis ich schließlich erneut vor Schmerzen in Ohnmacht fiel.

Als ich ein weiteres Mal aufwachte, befand ich mich nicht mehr auf der Wiese, sondern in einem Zimmer  ganz in weiß. Ich hatte meine Augen noch nicht ganz auf und schon wusste ich wo ich hier war. Ganz eindeutig in einem Krankenzimmer und ich sah plötzlich auch gar nicht mehr so dreckig aus. Ich hatte keine blutbefleckten Klamotten an und meine Haut war auch wieder ganz sichtbar, ich hatte ein türkises Hemd mit lila Punkten an und eine weiße kurze Hose. Auch frische weiße Socken wurden mir angezogen. Was ein Luxus, dacht ich mir. Vorsichtig hüpfte ich aus dem Krankenbett und stellte fest, dass ich kaum noch Schmerzen hatten und jegliche Wunden verbunden worden waren oder mit einem Pflaster überklebt worden. Ich ging hinüber zu einem Spiegel und erschrak, kurzerhand drehte ich mich sofort um. „Puuuh. Knapp.“ Ich hatte ja keine Augenklappe auf und so schnell würde ich auch keine finden, dachte ich zumindest. Das Auge hielt ich mir zu, es sah so aus als würde ich Schmerzen haben. „Perfekt“, murmelte ich und ging aus dem Zimmer hinaus, auf der Suche nach einer Krankenschwester oder einem Arzt. Irgendwie war es ja schon gemein, denn es war klar, dass an diesem Tag noch irgendwelche Menschen ihr Ende sehen würden, jedoch war mir das völlig egal. Hauptsache eine Augenklappe musste her, dann müssten auch nicht ganz so viele Menschen früh sterben, sondern nur ein bis zwei. Ich ging den Flur entlang und änderte schnell meine Taktik. Ich musste mehr Leute auf mich aufmerksam machen, also fing ich an schmerzvoll zu schreien, als hätte ich ätzende Säure ins Gesicht bekommen. Ich hielt mir das Auge noch immer zu und schrie wie am Spieß während ich die vielen Flure entlang lief. Das Krankenhaus schien leer, es war totenstill. Was war hier nur los? Ganz schön gruselig. Eigentlich schon gar nicht mehr normal, aber irgendwer musste doch hier gewesen sein. Immerhin hatte ich neue Klamotten an und das viele Blut war nicht an mir am Kleben. Ich verlangsamte mein Tempo und wurde schließlich still. Hier war niemand. Ich war allein. Die Stille beängstigte mich, doch innerlich bereitete ich mich schon darauf vor, dass jemand kam um mir dann das Schrecken zu leeren. Das war doch alles wie in einem schlechten Horrorfilm, dachte ich mir. Langsam nahm ich auch meine Hand runter von meinem Auge und schlich wieder durch die Flure. Ich gelang zu einer riesigen Tür und lauschte. Nichts. Stille. Totenstille. Es beunruhigte mich immer mehr, dass scheinbar niemand hier war, also führte mich mein Weg einige Stockwerke hoch. In jeder einzelnen Etage musste ich bitter feststellen, dass wirklich  niemand hier war. Letztendlich gelang ich zum 25. Stockwerk des großen Gebäudes. Das war die letzte Etage. Vorsichtig öffnete ich die Glastür, die zu den Zimmern führte. Ich erschrak als sie sich hinter mich schloss. Blitzartig drehte ich mich noch einmal um und schaute genau ob hier nicht doch irgendwer war. Ungefähr 16 Türen lagen nun vor mir und alle würde ich genau untersuchen. 16 Türen, voller Geheimnisse und Spuren, die mich eventuell zu jemand führen könnten. Doch woher wusste ich, dass ich Recht hatte? Ich wusste es ehrlich gesagt nicht. Doch ich spürte es. Fast überkam mich wieder das Gefühl eine Vision zu bekommen. So falsch lag ich dann mit der Vermutung ja nicht. Gleich das erste Zimmer dass ich öffnete zeigte mir tiefe Geheimnisse. Mich überrollte es sozusagen denn irgendwas stieß mich um, so als würde ein Wirbelsturm durchs Zimmer ziehen, so, dass ich am Boden liegen blieb und die Vision über mich kommen ließ.

Ich fand mich im selben Zimmer wieder, doch ich war nicht allein. Ich sah ein weinendes Kind in dem Krankenbett liegen, es flehte darum endlich entlassen werden zu können. Seine blauen Kulleraugen röteten sich. Es schluchzte tief. Drückte weitere Tränen aus und flehte weiter. Die Krankenschwester, die ebenfalls in dem Zimmer stand, sah nur gelangweilt den Jungen an und sagte mit ernster Miene „Kannst du vergessen. Dich will eh keiner. Selbst wenn du sterben solltest, keiner wird dich jemals vermissen.“ Der Junge weinte noch mehr, noch heftiger. Das Kreischen, das Heulen, es tat weh. In den Ohren und im Herzen schmerzte es sehr, dies mit anzusehen. Um den Blick vom Kind abzuwimmeln, sah ich wieder zur Krankenschwester. Sie hantierte mit irgendwelchen Spritzen rum und füllte einige dieser mit einer merkwürdigen, grünen Flüssigkeit. Bei dem Anblick der vielen Spritzen wurde mir übel. Ich hatte schon eine böse Vorahnung was passieren würde und mit diesem Verdacht lag ich auch gar nicht so falsch. Plötzlich öffnete sich die Tür hinter mir, da es mich ja eigentlich nicht wirklich gab und ich hier als Geisterfahrer galt ging die Person, die hinein kam durch mich hindurch. Ein kribbliges Gefühl überkam mich ein weiteres Mal. Ich sah, wie die unbekannte Person das Kind so ohrfeigte, dass es plötzlich schwieg. War es ohnmächtig? Ich ging zu ihm ans Bett heran. Tatsache. Die Augen zu und im Gesicht ein ziemlich roter Abdruck einer Hand eines Erwachsenen. Wut stieg in mir auf. Wer waren diese zwei gestörten bloß? Ihre Gesichter merkte ich mir. Rache würde es noch geben, das schwor ich ihnen, selbst wenn sie mich nicht hören konnten. Letztendlich sah ich nur noch wie die eine Frau, die als letztes das Zimmer betrat, den Jungen fest ans Bett kettete und die Krankenschwester den Jungen eine der vielen Spritzen, von ihrem Tablett, in den Arm injizierte. Schwindel und Übelkeit wurden stärker. Was war das nur? War das Kind tot? Ich würde es niemals erfahren. Schließlich war die Vision beendet.

Das Zimmer hatte also schon seine Geheimnisse gelüftet, Fragen waren noch offen und es dauerte nicht lang, da hatte ich das Gefühl, dass mir die weiteren Zimmer die komplette Auflösung hierfür gaben. Jedoch war eine wichtige Frage offen: Hatte ich damit denn auch Recht? 

Das wars 🙂

Bis zum nächsten Artikel,

AbschlussP5

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16 Gedanken zu “Teufelsblick Part 11

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