Teufelsblick 14

Hey9Heute mal (mit verspätung x:) der 14. Teil meiner Geschichte Teufelsblick… Auszeit ist aufgehoben…glaub ich 🙂 gucken..

Achja…der Schreibstil ist heut mal etwas anders 😀 aber ich mags ^-^

viel spaß :)♥

Immer wenn ich abends aus dem Fenster schaute sah ich sie, die Mutigen, die sich fast jede Nacht rausschlichen um die Welt dort draußen zu erkunden. Ich wollte auch so gerne zu ihnen dazugehören. Jedoch hatte dieses Leben als Mutiger Waise auch seinen Preis. Man musste das Risiko eingehen erwischt zu werden. Wurde man erwischt so musste man sich seiner Strafe stellen. Damals war es Fiona meine einzige und beste Freundin, die sich den Mutigen anschloss um zu testen, ob es wirklich so leicht war, wie die anderen immer taten. Um ihnen aber beizutreten musste sie die Freundschaft zu mir beenden. Von diesem Tag an hab ich sie gehasst, sie hatte einfach eine Freundschaft hingeworfen nur um wo anders zugehören, dennoch war ich neugierig ob sie es schaffte nach draußen zu gelangen ohne Probleme und Hindernissen. Es war ein Donnerstagabend im Herbst, es regnete stürmisch und es wurde immer kälter. Die Mutigen versammelten sich im Kunstraum und taten so als würden sie sich prächtig beim Malen und Basteln amüsieren, insgeheim aber redeten sie über ihren Plan wie sie es in dieser Nacht nach draußen schaffen  würden. Ich saß ebenfalls in diesem Kunstraum und belauschte sie bei ihren Planungen, nebenbei malte ich ein Bild für Miss Governy, ich dachte ich könnte ihr damit eine Freude bereiten. Ich lauschte den Mutigen und hörte heraus wie sie sich für 23 Uhr verabredeten. Sie würden sich am Baumhaus treffen und von dort aus sich in die Büsche schlagen. Sie würden in Richtung Stadt gehen und sich etwas zu Essen klauen. Anschließend müssten sie zurück laufen und um kurz vor 2 Uhr nachts wieder im Heim sein, denn um 2 Uhr würde Miss Governy rumgehen und die Zimmer kontrollieren. Nachdem ich ihr Gespräch mit angehört hatte, schnappte ich mir mein Bild und ging mit einem unschuldigen Blick aus dem Kunstraum. Mike, ein Mitglied der Mutigen, rief mir anschließend noch hinterher „Ey! Sakai-Chan! Wehe du verpetzt uns! Sonst darfst du meine Strafe entgegennehmen.“ Er mit seinen acht Jahren machte mir große Angst und ich hatte eine Menge Respekt vor ihm, immerhin durfte ich dem Club damals nicht beitreten denn ich war mit meinen fünf Jahren noch zu jung gewesen. Ich nickte und ging weiter. Natürlich würde ich die Truppe nicht verpetzen. Ich würde bloß zu gucken, denn von  meinem Zimmer aus konnte man direkt zum Baumhaus rüber schauen. Die Treppen knarrten als ich hoch in die erste Etage wollte. Vorsichtig ging ich hoch, ging ins Badezimmer, machte mich bettfertig und ging anschließend in mein Zimmer und setze mich dort auf mein Bett. Die Standuhr die links von der Tür stand ließ ich nicht mehr aus meinen Augen. Nach einer ganzen Weile des Wartens war es endlich so weit. Es war fünf vor elf. Ich stand auf, schlüpfte in meine kuschligen Hausschuhe und beobachte auf dem Fenster das Baumhaus. Die Truppe war spät dran. Hatten sie doch noch etwas anderes geplant? Doch dann sah ich, wie Fiona als Erste zum Baumhaus lief, ihr blondes und langes Haar versteckte sie unter einer bunten Mütze. Sie lehnte sich gegen den Baum und wartete ab, bis dass endlich wer von den mutigen Kids kam. Mittlerweile war es schon viertel nach elf. Keiner war da, nur Fiona ganz allein. Sie fröstelte, das sah man ihr an, ungeduldig lief Fiona auf und ab. Es kam einfach niemand. Oh Fiona, wie ich es wusste, die Mutigen hatten dich schamlos ausgenutzt, du warst einfach nicht zu gut für sie, doch dass scheute dich vor nichts. Natürlich nicht, du wolltest ja einer der Coolen werden und mich alleine lassen. Hattest du ja auch super hinbekommen. Fiona war bereit über Leichen zu gehen, so schlug sie sich selbst durch die Büsche hinaus in die freie Welt. Fiona, du warst so naiv. Ich stand noch immer am Fenster und schaute, ob sie auch wirklich alles schaffte, dann wurde mir langsam ganz mulmig, denn ich sah einige Kinder, die aus hinter einer Ecke hervorlugten. Ich wusste es. Fiona, du armes Ding. Ich hätte es dir sagen können. Ich hätte dich aufhalten können, aber nein! Das hattest du verdient! Sie schmunzelten und lachten leise in sich hinein, dann kamen sie ganz hervor. Die Kinder trugen schwarze Jogginghosen und graue Sportjacken. Ich erkannte sie, es waren die mutigen und coolen Kids. Sie zogen ihre Hosen und Jacken aus, warfen diese ins Baumhaus rein und standen schließlich da in Schlafanzügen. Ihren Trick hatte ich schon lange durchschaut, ich wusste was sie vorhatten. Sie rannten ins Kinderheim rein. „Miss Governy! Miss Governy!“, hörte ich sie rufen. Fiona, das Karma hatte gesiegt. Ich starrte das Baumhaus an, dann fiel mein Blick wieder auf den Eingang des Heims, die Kinder und Miss Governy kamen herausgelaufen. Die Zeigefinger einiger Kinder zeigten auf die Büsche. Miss Governy schüttelte den Kopf und ging mit schnellen Schritten zurück ins Haus. „Geht schlafen! Ich kümmere mich drum“, fauchte sie den Mutigen zu. Du hattest es nie anders verdient. Sie würde jeden Moment jedes einzelne Zimmer durchsuchen und schauen ob jedes Kind anwesend wär. Fehlte nur ein Kind oder wäre noch jemand wach, so würde die Strafe am nächsten Morgen vollzogen werden. Mir blieb also nichts anderes mehr übrig. Ich legte mich schlafen. Gute Nacht, Fiona.
Die Nacht ging schnell rum, und während des Frühstücks wurde klar, dass Fiona ihre Strafe scheinbar angetreten hatte. Sie saß ganz hinten allein im Speisesaal, hinten an einem Fenster an einem kleinen, runden Tisch. Sie trug wieder ihre Mütze. Ihr  blondes Haar nicht sichtbar, nicht eine einzige Strähne. Auch wenn sie normal ihre Haare darunter versteckte, ich wusste, dass sie keine mehr zum Verstecken hatte. Fiona stocherte mit der Gabel in ihrem Essen rum, sie bekam nichts runter. Ihre braunen Kulleraugen verrieten mir wie sehr sie sich schämte. Du warst so dumm, so blöd, so naiv. Ich war einer der Letzten, die den Speisesaal verließ. Nur noch Fiona saß an ihrem Platz und versuchte nicht zu weinen. Ich starrte sie an. Fiona erwiderte meinen Blick. „Yuki“, sagte sie mit schwacher Stimme, kaum verständlich. „Was?“ „Erlöse mich…“, jammerte sie. „Wie?“ Sie stand auf, kam auf mich zu, blieb vor mir stehen. „Ganz einfach“, hauchte sie mir in mein Gesicht. Ihr Mundgeruch war fürchterlich. Scheinbar wurde ihr auch, das Zähneputzen verweigert. Ich musterte ihr Gesicht. Ihr wurde mehmals ins Gesicht geschlagen, mit der bloßen Hand. Daraufhin schaute ich auf ihre Hände. Sie waren offen und wund. Mein Blick wandte sich ihren Knien zu. Ebenfalls offen, Messerschnitte waren ganz klar zu sehen. Ich musste fast selbst weinen. Fiona hob mein Kinn an „Bitte, Yuki! Du bist meine einzige Rettung“, krächzte sie. Mit einer fragenden Mimik starrte ich sie eine Weile an. Tränen kullerten ihr die Wangen hinunter, schließlich passierte eines der unerwarteten Ereignisse meines jungen Lebens. Sie riss mir meine Augenklappe auf. Aus Reflex starrte ich sie nur noch mehr an. Ich war zu tiefst erschrocken. Dann kam, was kommen musste. Rote Zahlen leuchteten schnell auf. Heute. Es stand fest. Wieso? Wieso hast du dies getan? Du zeigtest mir zu guter Letzt deine Strafe. Ich hasse dich dafür.  Mein Blick klebte an ihr, er löste sich nicht. Ich sah es, sie sah es. Wir beide, sahen ihre letzten Sekunden.

Miss Governy zerrte sie ins Büro, riss ihr die Mütze vom Kopf. Kahl. So kahl wie die Bäume im Winter. Anschließend packte sie Fiona  am Kragen, hob sie hoch uns setzte sie auf den Bürosessel des kleinen Zimmers. Aus einer Schublade entnahm sie einige Seile. Hände und Füße fesselte sie am Stuhl und lachte wie eine Verrücktgewordene: „Normal mach ich sowas nicht, doch deine außergewöhnlich unverzeihliche  Tat und irgendein Gefühl in mir sagen mir, dass ich dir den Rest geben muss.“ Miss Governy nahm sich ihr Halstuch ab und verband Fiona damit die Augen. „Keine Sorge, tut nur kurz weh.“, flüsterte sie ihr dabei ins Ohr. Danach passierte es einfach so, ohne Zögern und Nachzudenken. Miss Governy drehte sich kurz um, packte etwas Hartes, Schweres. Ein Stein? Warum hatte sie bloß einen Stein in ihrem Büro? Kranke Frau. Es ging so schnell. Oh Fiona, du hattest es dir so leicht machen können. Miss Governy verpasste ihr mit dem Stein eins gegen den Hinterkopf. Wahrscheinlich mit so einer heftigen Kraft, dass Fiona auf der Stelle tot war.

Kaum war die Vision beendet, kam Miss Governy in den Speisesaal „Fiona!“, sprach sie mit strenger Stimme. Fiona schluckte und drehte sich zu ihr um. Ich dagegen schaute Miss Governy nicht weiter an, ich riss mir nur noch meine Augenklappe wieder aus Fionas Hand und lief weinend aus dem Raum davon. Auf Wiedersehen, Fiona.

AbschlussP2

 

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11 Gedanken zu “Teufelsblick 14

      • Jaa, musst du dann halt nachholen 😀 .Sag mal: Wie findest du die Sache wie ich jz auch blogge?

        Juli hat mir (Gott sei dank) Ihre Meinung gesagt aber ich bin auch neugierig auf deine :3 .Und so 😀

      • tut mir leid Lea, ich bin erst vor kurzem wieder hier aufgetaucht… ich bin auch nicht wahnsinnig viel am pc. daher kann ich dir das nicht sagen… hab bloß mitbekommen dass du einige sehr viele Artikel veröffentlicht hattest die meist ein wenig unsinnig waren, also dass du relativ wenig Text und so hattest und nur bilder … ist zwar auch ne coole art zu bloggen aber dann reduzier die vielen Bilder auf einen Artikel^-^ oder auf eine Rubrik, wie die Spieleseiten, Plauderecke, blabla 🙂
        naja ich bin dann mal wech~ Adios:) bis dennchen ^-^
        und glg elfi♥

  1. Oki 🙂 .Jz habe ich 2 Meinungen 😀 .Ist auch nicht schlimm,dass du die nicht gelesen hast 😀 .Also, entweder ich mache die alle in einen Artikel (Bearbeiten und dann einfügen, oder so) oder ich bemühemich mehr Text drunter zu schreiben (Entweder Meinung oder was mir gerade einfällt.) Besser so 😀 ?

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