Praktikum – Let’s go!?

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Ihr glaubt nicht wie komisch ich mir gerade vorkomme…
Zwar sitze ich noch Zuhause wie gewohnt, aber heute Abend werde ich das sonst so vertraute Heim verlassen müssen. 
Dann geht’s zu der guten Freundin meiner Mama und zu meinem besten Freund, meiner Kumpelblase…
nicht wie so üblich für ein Wochenende oder eine Woche Urlaub – Nope.
Dieses Mal werde ich für eine längere Zeit da sein und zwar für ein ganzes halbes Jahr!

Werde zwar gut jedes Wochenende (was bei mir ab sofort einem Sonntag/Montag entspricht) bei meiner Familie hier zurück sein, aber es ist einfach nicht dasselbe als wenn ich hier sitze und darauf sehnsüchtig warte wie Mama von der Arbeit kommt oder wenn ich mal mit dem Hund gehen muss… auch meinen Kater werde ich nicht mitnehmen können, aber das war ja klar gewesen.

Warum überhaupt der Umzug? Warum muss gerade ich Stubenhocker, Faulpelz, Ladekabel und Jammerlappen das gute Haus verlassen?
Ganz einfach: Ab morgen startet mein (vorerst) halbjähriges Praktikum in einer Modelagentur als Fotografin und Bildbearbeiterin und das ganze 90 km von hier entfernt. 
Die gute Freundin meiner Mama und ihr Sohn (meine Kumpelblase) wohnen allerdings nur geschätzt 10 km von diesem Arbeitsplatz entfernt und daher wäre es für mich von Vorteil wenn ich von dort aus ständig zur Arbeit fahren könnte.

Und aus diesem Grund habe ich mich für diesen mehr oder weniger großen Umzug entschieden. Mit dem Gedanken „Ich komm ja eh zurück“ 
dieser Gedanke verwandelt sich zwar gerade in „Was hab ich da getan?!“ aber naja… es ist ja „nur“ für ein halbes Jahr. 

Allerdings soll es in diesem Artikel nicht nur um meinen Umzug gehen sondern vielmehr um das Praktikum was ich antreten werde um ein Halbjahr zu überbrücken. 

Hier sind meine Praktikum-Erwartungen!
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  • Schüchternsein überwinden/überlisten:
    Ich bin nicht unbedingt die Beste, wenn es ums Reden geht oder allgemein aus sich herauszukommen, daher erhoff ich mir, dadurch dass ich viel mit Kunden zu tun haben werde, mehr aus mir herauszukommen. 
    Allein dadurch dass ich auch oft ans Telefon gehen werden muss oder den Models/Kunden Anweisungen erteilen muss, wie sie zu posieren haben um das perfekte Bild rauszuhauen, wird ein Spaß – allerdings weiß ich noch nicht für wen 😀
  • Auf ein gutes Team:
    Ich werde nicht die einzige Fotografin / Bildbearbeiterin in dieser Agentur sein, aeber ich werde die einzige Neue sein…
    Daher wünsche ich mir von Herzen sehr, dass mich das Team gut aufnimmt, dass wir uns gut verstehen und dass ich mir keinen Ärger einhandle >-<
  • Photoshop, Lightroom – Vom Anfänger zum Meister:
    Bisher kam ich eigentlich immer ganz gut klar mit PS, allerdings nur für die Bilder von meinem Blog, wirklich Fotos editiert habe ich noch nie, das wird sich aber schlagartig ändern morgen, denn dann werde ich die Programme 24/7 an der Backe haben und mich damit mehr und mehr auseinandersetzen :3
    Einerseits freue ich mich, nicht nur weil ich die Programme for free bekomme, sondern auch weil ich dann mehr dazu lernen werde und dann noch besser werden kann, andererseits habe ich ein ungutes Gefühl, dass ich anfangs zu oft nachfragen werden muss, wie dieses und jenes funktioniert.
  • Pausen sind gut, frühe Feierabende sind besser:
    Da mir bisher keine genauen Arbeitszeiten genannt wurden, außer eben die des Fotostudios selbst (10-20 Uhr) erhoffe ich mir doch schon sehr, dass ich nicht wirklich diese 10 Stunden da abgammeln muss und auch genügend Pausen abbekomme.
    Morgen bin ich von 12 bis voraussichtlich 20 Uhr in dem Studio tätig und das ist auch eigentlich ganz ok, dann kann ich wenigstens ausschlafen… aber ich hoffe dann doch irgendwo dass ich nicht immer bis 20 Uhr da sein muss, weil …. ich mochte meine freien Abende schon sehr 😀
  • Freie Tage:
    Was mir gesagt wurde, war dass ich vermutlich Dienstags bis Samstags arbeiten muss und dass es sehr gut sein kann, dass ich auch mal jeden 2. Sonntag worken muss. Der Montag sollte mir freistehen, weil da in der Allgemeinheit nur Teambesprechungen sind, Rechnungen geschrieben werden und sonstiger Papierkram erledigt werden muss… also gar nichts für mich und daher auch einer meiner wenigen freien Tage. Hoffentlich o_o 
    Achja: Ich erhoffe mir ja mehr freie Tage!!! Besonders die Samstage werde ich sehr missen D:
  • Freundliche Kunden:
    Die Überschrift spricht für sich: Ich möchte niemanden an der  Backe haben die nur nörgeln und meckern und ungeduldig auf Fotos warten, ich will liebe nette Kunden, die sich damit zufrieden geben, dass eine Praktikantin Fotis schießt und sie so positioniert wie es halt gerade vorgegeben wird :3
  • Spaß:
    Fotografieren ist halt eines meiner vielen *hust hust* Hobbies, 
    daher hab ich mich ja für so ein Praktikum entschieden: hoffen wir also das beste, wie z.B dass mein Hobby auch ein Beruf sein kann! 

Und nun bleibt mir nichts anderes übrig als weiterhin einige Tutorials zu verspeisen wie man mit Lightroom und anderen Programmen umgeht und zu hoffen, dass sich meine Erwartungen nicht in Enttäuschungen wandeln ~

Auf ein cooles Praktikum und bis bald!
Eure (nervöse) Elfi♥

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3 Gedanken zu „Praktikum – Let’s go!?

  1. Punkt 3: Du bist ja dort, um etwas zu lernen – also ist es nicht schlimm, nachzufragen. Und Retuschieren ist auch gar nicht so schwer (jedenfalls so, wie es mir beigebracht wurde), die Basics aus Photoshop kennst du ja bereits. :3 Und lieber nochmal nachhaken, als doof da zu hocken und nichts zu tun, weil du nicht weiter weißt.
    Punkt 5: Ich finde es ja schon hart, am Samstag arbeiten zu müssen, aber dann noch eventuell jeden zweiten Sonntag? Hoffentlich hast du dann keinen vollen Tag, das wäre nämlich richtig mies. D:
    Punkt 6: Naja, es gibt immer dumme Menschen, mit denen man leider zu tun hat, aber man sollte deren Verhalten und Art nicht allzu ernst nehmen, sondern es mit Humor sehen. Gibt sonst nur schlechte Laune für nichts. :3

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