Auf dem Weg zur Ballerina!

Hello

Hello ma frääändz c: 
Wie versprochen, bekommt ihr eine kleine Fortsetzung meines Ballerina-Artikels, zwar war das Training ähnlich wie letzte Woche, aber dennoch hab ich ein wenig mehr zu erzählen. 

Let’s go!
Achtung! Es fliegen jetzt ganz viele Ballettbegriffe durch den Artikel, ich versuche die aber so gut wie möglich zu erklären! 


Anders als letzte Woche musste ich diesmal nicht mit dem Bus fahren, sondern Mama fuhr mich zum Ballett. 
Zuvor hatte ich ein kleines Workout gemacht und mich ordentlich aufgewärmt (ca 1 Stunde lang), dann ging die 10-Minütige Autofahrt los und Mama ließ mich direkt beim Ballettcentrum raus, da ich ja schon Sport zuvor gemacht hatte, musste ich mich auch gar nicht mehr umziehen sondern konnte direkt in den Ballettsaal (natürlich hatte ich zuvor meine Schuhe ausgezogen).

Jedenfalls da ich ja noch ein „Neuling“ dort bin, trage ich nicht direkt die komplette Ballettausrüstung, sondern trage lediglich enge Sportklamotten (Sportleggins, Top) und Socken. 


Im Ballettsaal hatte schon meine Freundin, die mich auf das Thema Ballett gebracht hat, auf mich an der Stange gewartet und mir einen Platz freigehalten (richtig sweet).
Ich legte meine Wertsachen in die Wertsachenbox und stellte meine Wasserflasche genau davor. 
Dann ging die Ballettstunde auch schon langsam los..
Zunächst starteten wir einige Meter von der Stange entfernt, eröffneten die Stunde mit einer eleganten Handbewegung und gingen dann geschmeidig mit gestreckten Beinen zur Stange und legten dort unsere Hände ab. 


Die erste Übung begann. 
Wir stellten uns seitlich zur Stange, legten eine Hand auf die Stange, führten unsere Arme in die 1. Position und machten einige Pliés sowie Grand-pliés (Beugen der Knie), anschließend mussten wir aus dem Plié in ein Relevé (auf die Fußspitzen, bzw halbe Spitze gehen)


Nach ca 8 Wiederholungen ging es zur nächsten Übung. 
Tendus sollten unsere nächste Herausforderung sein.
Also während man mit seinem Standbein gerade steht, wird das andere Bein nach vorne, zur Seite sowie nach hinten gestreckt, aber nur leicht.
Darunter waren dann sowohl langsame Tendus sowie schnelle, auch mussten wir von der 1. in die 5. Position wechseln nach jedem Tendu.
(1. Position – Fersen aneinander und die Füße bilden ein V; 5. Position – die Ferse berührt den anderen großen Zeh) 


Aus dem Tendu wurde dann ein Rondé, noch immer das Bein gestreckt zogen wir mit dem großen Zeh einen Kreis über den Boden, von vorne nach hinten, von hinten nach vorne usw. 


Die 4. Übung waren dann das Jeté , bei dem das gestreckte Spielbein mit schneller, gleitender Bewegung geworfen/gestreckt wird und man dann mit den Zehen knapp über dem Boden in der Luft bleibt und anschließend zurück schleift.


Als wäre das nicht schon Hürde genug wurden die Jeté mit Sur le cou-de-pied verbunden, also nachdem man die Beine ruckartig nach vorne schlägt, muss man den Fuß des beweglichen Beines an den Knöchel des Standbeines schlagartig anlegen, sodass der Fuß den Knöchel umschlingt. Und zwar so schlagartig, dass man ein Patsch hört. Klingt dämlich, aber ist halt so. 


Und anschließend kam es zu den Grand battement Jeté, also ein Jeté, bei dem das Bein noch viel höher mit viel Schwung gehoben wird.
Das hat zwar ein wenig gezogen, aber half bei dem letzten Hindernis für die Stunde: Arabesque!
Der Begriff sollte vielen bekannt sein, schließlich ist es einer der bekanntesten im Ballett.
Am besten ich verdeutliche euch das mit einem Bild: 
arabesque

Das berühmte gehobene Bein!
Wir lernten wie man das am besten streckt, sowohl nach vorne, zur Seite als auch nach hinten (wie auf dem Bild) 
Zunächst mussten wir für vorne sowie zur Seite zunächst aufrecht stehen und mit dem „beweglichen Bein“, am Standbein entlang gleiten bis man ein Dreieck hatte, anschließend gingen wir ins Plié und mussten die Ferse mit der freien Hand (die andere ruht auf der Stange) packen und nach vorne ziehen bzw zur Seite ziehen. 
Wenn’s klappte, anschließend das Standbein wieder aus dem Plié heraus, sodass man gerade da stand. 
Daran werkelten wir vermutlich länger als eine halbe Stunde. Dann war die Stunde beendet.
Bevor es aber wirklich Schluss war, mussten wir uns in eine Reihe aufstellen, mussten uns vorm Lehrer verbeugen (Knicks) und wurden anschließend auf halber Spitze gedreht.


Nach dem Training wartete ich noch auf Mama, da die mich abholen kam, außerdem meldeten wir mein Schwesterlein Mifi noch an für die jüngere Gruppe und ich bekam meine eigenen Schläppchen, da ich auf dem Boden mit Socken leider nur wenig rutschen kann, was ab und an bei manchen Übungen von Vorteil wäre.

Mein Balletttrikot bekomm ich dann nach Abschluss des Probemonats. 
Und si amigos: Ich hab einen Probemonat abgeschlossen, das heißt noch ca. 2 Wochen, dann verlängern wir den Vertrag und ich darf dann wöchentlich zum Ballett mit voller Ausstattung!
Werde außerdem jetzt alle 2 Wochen von Mama abgeholt und die anderen Wochen kümmert sich hoffentlich eine Freundin oder ein Freund meiner Mama. 
Also ist die Problematik mehr oder weniger gelöst ^_^

Sollte ich vielleicht aus der Ballerinasache eine Artikelreihe machen, oder meint ihr das hat euch gereicht? Wenn es da Wünsche gibt, lasst es mich wissen :3
Wir lesen uns dann beim nächsten Artikel oder unten in den Kommentaren.

Bye

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7 Gedanken zu “Auf dem Weg zur Ballerina!

  1. Nett 🙂
    Ich hab vor etwas mehr als einem Jahr mit Ballett aufgehört. Es tut immer noch weh, aber ich hab mich extrem mit meiner Ballettlehrerin zerstritten und meine Mutter hat’s mir dann auch noch nicht mehr einfach gemacht, zum Ballettunterricht zu fahren, sie fand es halt stressig und hat mir das ständig zum Vorwurf gemacht. Es ist pure Nostalgie deinen Post zu lesen. Was heißt Primaballerina 😀 😛 -ich hab ja mit fünf Jahren angefangen und bin trotzdem keine Primaballerina geworden. Ich war eh immer sehr zurückhaltend und nicht sehr selbstbewusst und hab nie geglaubt, wirklich mal Ballerina werden zu können, nichtmal in der Grundschule.

    Aber ja, Grande Battement Jeté ist das BESTE 😛 um ehrlich zu sein, ich wusste bis grad eben nicht, wie man es schreibt, weil ich es immer nur im Unterricht gehört hab. Ich hatte kein Französisch, sondern Latein.

    • Fande die Grande battement jeté echt spaßig, auch wenn es vielleicht etwas gedauert hat den Schwung dafür zu haben c:
      Wusste bis zum Artikel auch nicht ganz wie man es schreibt und habe Google gefragt :3
      Französisch hatte ich, aber konnte mit dem Fach nichts anfangen. öde öde ööööde 😀
      Ich hab halt vor Ewigkeiten für 3 Jahre Ballett gehabt, aber das ist schon sooo ewig her :c Ich wollte einfach die Nostalgie wieder aufleben lassen

  2. Wow, that’s Nostalgia. Ich kann mich noch gut an den Ausdruck „Plié“ erinnern („ple“ ausgesprochen, oder?). Haben wir in der Stunde gefühlt drölfzig Mal gemacht.
    Das mit der Artikelreihe ist ’ne gute Idee, jedoch würde ich dann nicht jede Woche über das Training schreiben, glaube, dass würde sich mit der Zeit mit vorherigen Artikeln überschneiden und dann eintönig werden. Du kannst ja irgendwann deine Lieblings“moves“ (keine Ahnung, wie man die Dinger beschreiben soll. Jedenfalls meine ich diese ganzen französischen Wörter :D) präsentieren zum Beispiel.

      • Hatte ich. Habe ich das nicht erzählt? Hab etwa fünf bis sechs Jahre getanzt und mit zehn aufgehört. 😀

      • Ich hab einen semipermeablen Sieb als Gehirn 😛
        Ja, nur dass ich erst letztes Jahr damit aufgehört habe und immer noch voll melancholisch drüber bin >-<

    • Werde dann mal sehen was ich dann nächste Woche dazu schreibe c: Oder ich bring alle 2 Wochen einen Ballett-artikel^-^
      Das mit den Moves ist toll, aber vielleicht auch so nen kleinen aber feinen Aufwärmartikel? Wie man fit für den Unterricht wird? Keine Ahnung wie die Artikelreihe aussehen wird, aber ich lass mir da noch was einfallen c:

      Und ne Plié wird tatsächlich so ausgesprochen wie es geschrieben wird Pli-E :3

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