Auf dem Weg zur Ballerina!

Hello

Hello ma frääändz c: 
Wie versprochen, bekommt ihr eine kleine Fortsetzung meines Ballerina-Artikels, zwar war das Training ähnlich wie letzte Woche, aber dennoch hab ich ein wenig mehr zu erzählen. 

Let’s go!
Achtung! Es fliegen jetzt ganz viele Ballettbegriffe durch den Artikel, ich versuche die aber so gut wie möglich zu erklären! 


Anders als letzte Woche musste ich diesmal nicht mit dem Bus fahren, sondern Mama fuhr mich zum Ballett. 
Zuvor hatte ich ein kleines Workout gemacht und mich ordentlich aufgewärmt (ca 1 Stunde lang), dann ging die 10-Minütige Autofahrt los und Mama ließ mich direkt beim Ballettcentrum raus, da ich ja schon Sport zuvor gemacht hatte, musste ich mich auch gar nicht mehr umziehen sondern konnte direkt in den Ballettsaal (natürlich hatte ich zuvor meine Schuhe ausgezogen).

Jedenfalls da ich ja noch ein „Neuling“ dort bin, trage ich nicht direkt die komplette Ballettausrüstung, sondern trage lediglich enge Sportklamotten (Sportleggins, Top) und Socken. 


Im Ballettsaal hatte schon meine Freundin, die mich auf das Thema Ballett gebracht hat, auf mich an der Stange gewartet und mir einen Platz freigehalten (richtig sweet).
Ich legte meine Wertsachen in die Wertsachenbox und stellte meine Wasserflasche genau davor. 
Dann ging die Ballettstunde auch schon langsam los..
Zunächst starteten wir einige Meter von der Stange entfernt, eröffneten die Stunde mit einer eleganten Handbewegung und gingen dann geschmeidig mit gestreckten Beinen zur Stange und legten dort unsere Hände ab. 


Die erste Übung begann. 
Wir stellten uns seitlich zur Stange, legten eine Hand auf die Stange, führten unsere Arme in die 1. Position und machten einige Pliés sowie Grand-pliés (Beugen der Knie), anschließend mussten wir aus dem Plié in ein Relevé (auf die Fußspitzen, bzw halbe Spitze gehen)


Nach ca 8 Wiederholungen ging es zur nächsten Übung. 
Tendus sollten unsere nächste Herausforderung sein.
Also während man mit seinem Standbein gerade steht, wird das andere Bein nach vorne, zur Seite sowie nach hinten gestreckt, aber nur leicht.
Darunter waren dann sowohl langsame Tendus sowie schnelle, auch mussten wir von der 1. in die 5. Position wechseln nach jedem Tendu.
(1. Position – Fersen aneinander und die Füße bilden ein V; 5. Position – die Ferse berührt den anderen großen Zeh) 


Aus dem Tendu wurde dann ein Rondé, noch immer das Bein gestreckt zogen wir mit dem großen Zeh einen Kreis über den Boden, von vorne nach hinten, von hinten nach vorne usw. 


Die 4. Übung waren dann das Jeté , bei dem das gestreckte Spielbein mit schneller, gleitender Bewegung geworfen/gestreckt wird und man dann mit den Zehen knapp über dem Boden in der Luft bleibt und anschließend zurück schleift.


Als wäre das nicht schon Hürde genug wurden die Jeté mit Sur le cou-de-pied verbunden, also nachdem man die Beine ruckartig nach vorne schlägt, muss man den Fuß des beweglichen Beines an den Knöchel des Standbeines schlagartig anlegen, sodass der Fuß den Knöchel umschlingt. Und zwar so schlagartig, dass man ein Patsch hört. Klingt dämlich, aber ist halt so. 


Und anschließend kam es zu den Grand battement Jeté, also ein Jeté, bei dem das Bein noch viel höher mit viel Schwung gehoben wird.
Das hat zwar ein wenig gezogen, aber half bei dem letzten Hindernis für die Stunde: Arabesque!
Der Begriff sollte vielen bekannt sein, schließlich ist es einer der bekanntesten im Ballett.
Am besten ich verdeutliche euch das mit einem Bild: 
arabesque

Das berühmte gehobene Bein!
Wir lernten wie man das am besten streckt, sowohl nach vorne, zur Seite als auch nach hinten (wie auf dem Bild) 
Zunächst mussten wir für vorne sowie zur Seite zunächst aufrecht stehen und mit dem „beweglichen Bein“, am Standbein entlang gleiten bis man ein Dreieck hatte, anschließend gingen wir ins Plié und mussten die Ferse mit der freien Hand (die andere ruht auf der Stange) packen und nach vorne ziehen bzw zur Seite ziehen. 
Wenn’s klappte, anschließend das Standbein wieder aus dem Plié heraus, sodass man gerade da stand. 
Daran werkelten wir vermutlich länger als eine halbe Stunde. Dann war die Stunde beendet.
Bevor es aber wirklich Schluss war, mussten wir uns in eine Reihe aufstellen, mussten uns vorm Lehrer verbeugen (Knicks) und wurden anschließend auf halber Spitze gedreht.


Nach dem Training wartete ich noch auf Mama, da die mich abholen kam, außerdem meldeten wir mein Schwesterlein Mifi noch an für die jüngere Gruppe und ich bekam meine eigenen Schläppchen, da ich auf dem Boden mit Socken leider nur wenig rutschen kann, was ab und an bei manchen Übungen von Vorteil wäre.

Mein Balletttrikot bekomm ich dann nach Abschluss des Probemonats. 
Und si amigos: Ich hab einen Probemonat abgeschlossen, das heißt noch ca. 2 Wochen, dann verlängern wir den Vertrag und ich darf dann wöchentlich zum Ballett mit voller Ausstattung!
Werde außerdem jetzt alle 2 Wochen von Mama abgeholt und die anderen Wochen kümmert sich hoffentlich eine Freundin oder ein Freund meiner Mama. 
Also ist die Problematik mehr oder weniger gelöst ^_^

Sollte ich vielleicht aus der Ballerinasache eine Artikelreihe machen, oder meint ihr das hat euch gereicht? Wenn es da Wünsche gibt, lasst es mich wissen :3
Wir lesen uns dann beim nächsten Artikel oder unten in den Kommentaren.

Bye

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In einer Welt, in der Photoshop regiert.

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Dat Englischfehler in der Begrüßung…autsch xD …leider zu spät bemerkt

Holy Moly (neues Lieblingswort-reim-gedöns?!) die letzten 2 Arbeitstage gingen rum wie im Flug! 
Und holy moly ~ ich wusste tatsächlich nicht, wie ich diesen Artikel nennen sollte,k daher sieht der jetzt voll kreativ aus, aber irgendwie auch nicht 😀

Jedenfalls wollte ich euch mal über diese Welt berichten, in der eben Photshop regiert: mein Arbeitsplatz. 

Wie schon mehrmals erwähnt (manche lesen ja nicht alle meine Artikel) habe ich am Mittwoch (also gestern) mein Praktikum als Fotografin und Bildbearbeiterin für mind. ein halbes Jahr angetreten, da ich ein Schuljahr überspringen konnte – dieses Angebot aber abgelehnt hatte und mir dieses Praktikum als Alternative rausgepickt habe. 
(Nachdem halben Jahr sollte ich eigentlich wieder wie gewohnt die Schulbank drücken) 


tag1_mittwoch

An meinem ersten Arbeitstag war ich üüüüberpünktlich, das lag aber daran, dass ich keine andere Zug/Busverbindung hab die um ganz ankommt. 
Achja: Meine Arbeitszeit begann um 12 Uhr und ich war um 11:45 da,
völlig nervös drückte ich die Klingel an der Eingangstür.

Es dauerte einen Moment, als mir dann endlich eine junge Frau die Tür öffnete 
„Hallo ich bin die Praktikantin“ waren meine ersten Worte, daraufhin wurde ich von Carina (der jungen Dame) ins Studio hereingebeten, ebenso lernte ich die Stylistin kennen (Namen vergessen. wooohooo!) und direkt wurde ich an den Schreibtisch gebeten, ich sollte Carina dabei zusehen, wie sie die Fotos der letzten Wochen/Tage bei Lightroom und anschließend Photoshop bearbeitet hatte.

Das erste was mir auffiel: sie arbeitete nicht mit Maus sondern mit einem Grafiktablett! Richtig nice! 😀

Wenig später traf auch mein Chef ein, er erzählte mir, dass es für den Anfang besser sei, dass ich nur zuschauen würde, er erwähnte aber auch, dass es durchaus langweilig werden könnte, das machte mir aber nichts, da ich es eh mag erstmal zuzugucken xD

So gegen 14 Uhr traf dann die erste Kundin ein,
Die Visagistin/Stylistin, Carina und Ich setzten uns mit der Kundin an einen Tisch auf denen Zeitschriften und Modelmappen lagen, wir fragten sie was für ein Shooting sie geplant hatte und die Stylistin fragte ebenso wie sie ihre Haare gerne gestylt haben würde c: 
Danach hing die Stylisten mit der Kundin am Schminktisch ab und hübschte sie übelst auf, während Carina und Ich mit anderen Bildern beschäftigt waren.
Retuschieren war einfach quasi nonstop ein wichtiges Thema ~
aber nicht nur Retusche war wihtig, auch die Sättigung und andere Farblichkeiten wurden angepasst :3 Naja Bilder bearbeiten eben. 

Nach gut 25 Minuten wurden wir dann von der Stylistin gerufen: Die Kundin war fertig und die Stylistin hatte quasi Feierabend, da es auch die letzte Kundin an dem Tag war. 

Zuerst plazierten Carina und Ich für das Shooting eine kleine weiße  Sofalounge auf dem „Hauptset“ (bestehend aus einem weißen Hintergrund und weißem Boden)
dort ließen wir die Kundin drauf posieren, indem sie sich seitlich drauflegte und sich mit dem rechten Arm an der Lehne abstütze oder sich durchs Haar fuhr ~
Nach ungefähr 20 Fotos verlegten wir das Shoot zum nächsten Set, auf ein kuschlig großes weißes Bett mit einem verschnörkelten Metallgestell (schwer zu erklären)
auch hier musste sie wieder posieren, anschließend dann vor einem knatschpinken Hintergrund in ihrem knatschpinken Kimono während sie von dem großen Ventilator durchgepustet wurde und anschließend vor einem schwarzen Hintergrund mit gelbem Licht  um Silhouettenfotos zu schießen. 

Mit insgesamt 300 Fotos waren wir dann fertig. 
Die Bilder wurden dann auf den PC geladen und die Kundin durfte sich ihre Bilder aussuchen, die sie gerne ausgedruckt wollte.
Von 300 blieben zunächst 30 über, davon dann nur noch 12 und von diesen 12 suchte sich die Kundin ihre 6 liebsten aus. 
Auch wenn sie relativ viel zu meckern hatte, war ich doch schon froh, dass sie überhaupt welche Fotos mitnahm bzw bestellte, da sie echt unglaublich viel genörgelt hatte.
Aussagen wie „Woah da seh ich fett drauf aus!“ oder „Oh Gott, ich seh so aus als hätte ich gekifft“, aber auch „Ich hab mega die Augenringe“ ließen mich kalt, schlimmer wär es natürlich gewesen wenn sie die Fotografin oder mich bemeckert hätte 😀 

Nach dem Auftrag kam eine weitere Kundin rein, die ihre Bilder von vor zwei Wochen abholen kam, sie schaute sich die Bilder durch und verließ schließlich zufrieden das Studio.
In der restlichen Zeit bearbeiteten wir weiterhin Bilder und schwärmten über Hunde °-° 

Zu guter letzt kam nur noch ein Kunde rein, der die Fotos seiner Frau abholen musste. 
Um 18 Uhr war dann Schicht im Schacht für mich ^_^
Carina blieb noch im Laden bis 20 Uhr und machte Bilder fertig.
Mein Chef brachte mich zum Bahnhof und erteilte mir einen letzten Auftrag für den Tag: Ich musste einen Briefumschlag einwerfen gehen~
das hatte ich dann schnellstens erledigt und fuhr dann in aller Ruhe wieder zu KB der schon auf mich wartete :3 

tag2_donnerstag

Mein zweiter Arbeitstag fing wieder um 12 an und erneut war ich eine Viertel Stunde zu früh dran, aber das machte nichts, denn der Chef war da und konnte mir die Tür öffnen c: 
Der saß noch in einer Besprechung mit einer schwangeren Kundin, die zuvor bei ihm ein Babybauchshooting gemacht hatte.
In der Zeit in der er am talken war, konnte ich also noch ein wenig am Handy chillen und mir durchlesen, was auf Twitterus so abging. 

Als die Kundin das Studio verließ, passierte das unglaublichste ever: 
Der Chef legte vor mich  CD-Hüllen und CD-Rohlinge auf den Tisch und gab mir die Aufgabe Kunden-Fotos auf die CDs zu brennen, an sich kein Problem, wäre da nicht die Sache gewesen, dass er das Studio für eine 3/4 Stunde verließ um eben mal nach Hause zu fahren um etwas zu erledigen. 
Ja,werte Leser: ich war auf mich allein gestellt! xD 
Ungefähr 15 Kunden-Alben waren das die ich auf 15 CDs packen musste, war relativ easy, wäre da nicht die Tatsache dass ich anfangs mit Mac gar nicht klar kam, aber ja gut – ich hatte immerhin sogar die Erlaubnis gehabt währenddessen (also während dem Brennvorgang zu „surfen“) also öffnete ich fairyloads um den Manga zu lesen und YouTube um Musik zu hören c:

Ich war unglaublich froh, dass keiner in der Abwesenheit des Chefs anrief, denn so konnte ich in aller Ruhe die Musik laufen lassen xD 

Nach einer 3/4 Stunde war ich mit 11 CDs fertig, Chef hatte daran nichts auszusetzen und ich durfte weiterhin die letzten 4 Aufträge machen ~
danach wurden Bilder bearbeitet und er erklärte mir Schritt für Schritt was wichtig ist und was typische Anfängerfehler wären.
Allgemein unterhielten wir uns viel über YouTube(r), Animes, Serien, Fotografie und machten uns über manche Gesichter von Kunden lustig (Das soll jetzt nicht gemein klingen, aber ehrlich, manche Bilder sahen zu ulkig aus :D) 

Zu guter letzt war dann mein Arbeitstag um 16 Uhr beendet. 
Grund dafür: gutes wetter sollte man genießen! 
Erneut wurde ich zum Bahnhof gefahren und wir haben uns über VR-Brillen unterhalten, dass wir die nice finden würden, aber nicht unbedingt holen wollen xD


Das waren eigentlich meine 2 Arbeitstagse, zwar klingt das nach Langeweile pur, aber mir machts tatsächlich Spaß dabei zu zusehen wie man Bilder kurzerhand mega gut bearbeiten kann, ohne dass die Bilder zu arg verändert werden und dass es noch immer realistisch aussieht. 

Ich habe mich in den zwei Tagen kein bisschen gelangweilt und freu emich schon auf die nächsten Arbeitstage, da ich dann auch mal den kompletten Tag da bin mit mehreren Terminen c:

Morgen beginnt mein Arbeitstag übrigens um 11 und endet wahrscheinlich um 20 Uhr, aber das sollte ok gehen ~
denn schließlich darf ich morgen dann auch endlich ran! (Zumindest was das Bearbeiten angeht)

Sollte es irgendwas anderes Besonderes geben, lass ich es euch wissen ~
doch bis dahin: Stay bujo! 

Eure Elfi ♥

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Dokomi und Ich [Part 3]

Hello

Ich hab einiges von der Dokomi 2016 erwartet und ich hab euch schon all meine Pläne aufgelistet. Nun kommen wir zur Realität:
Was hab ich wohl am Dokomi-Samstag tatsächlich erlebt? 

Hier nun mein Tagesablauf vom Samstag auf der Dokomi 2016! 


Zu aller erst klingelte mein Wecker gnadenlos um 6 Uhr in der früh, ich war ein wenig sehr müde und bekam die Augen kaum auf, dennoch hab ich es nach guten 6 Minuten aus dem Bett geschafft. Ich hab mir meine Anziehsachen aus dem Schrank gesucht und kurzerhand hab ich mich auch schon ins Bad verzogen, mich geduscht, angezogen, Zähne geputzt und paar Löckchen ins Haar gedreht. 
[Mein OOTD bestand aus einer Katzenstrumpfhose und einem schwarzen Kleid, darüber hab ich mir einfach einen Pulli gezogen]

Schließlich habe ich mich wieder in mein Zimmer begeben um dort mein Fanart für Kurono fertig zustellen (ich hab tatsächlich kein Foto davon machen können. Sorry!) 
Zu guter letzt hab ich ein wenig gefrühstückt und meinen #Yabroi-Jutebeutel gepackt um schließlich das Haus um 7:55 zu verlassen. :3
[Mein Jutebeutel war zugepackt mit meinem ConHon, meinen Fanarts für Kurono, einer Brotdose, einer 0,5 Mineralwasserflasche, 2 Montedrinks und  meinem Portemonnaie sowie Schlüssel]

Der Bus fuhr um 7:58 los zum Hauptbahnhof, dort hab ich mich noch fix in den Rossmann Express begeben um ein Minideo zu kaufen xD 
Schließlich bin ich auf Gleis 9 und hab die S-Bahn Richtung Hagen um 8:24 genommen. 
Ausgestiegen bin ich um 8:58 beim Düsseldorf Hbf. 
Da ich nicht genau wusste welche U-Bahn ich nehmen musste, bin ich einfach paar Menschen im Cosplay gefolgt und tatsächlich kam keine Minute später die U-Bahn Richtung Messe ^-^

Ich weiß nicht genau wie viel Uhr es war als die U Bahn hielt und wann genau ich an der Messe ankam, jedenfalls weiß ich noch gut als die Bahn hielt, war ich flink wie ein Wiesel und hab jegliche Leute auf dem Fußweg zur Messe (Zwischen Endhaltestelle und Messe lagen noch locker 800 Meter Fußweg^-^) überholt. 
Hat sich als mehr oder weniger gut entpuppt, denn als ich ankam war die Schlange vor dem Eingang unglaublich riiiiiiiiiiiiiiiiiiesig und ging vermutlich 350 Meter weit. 
Ich stellte mich also ganz hinten an und war überrascht, dass es keine Ausschilderung gab „Ticket“ und „Ohne Ticket“ 
Ungefähr 10 Minuten später bildete sich wie aus dem Nichts eine 2. Schlange, die sich als „Mit Ticket“-Schlange entpuppte. 
Netterweise ließen mich die Menschen aus dieser Schlange vor sich stellen, da ich sonst wieder nach ganz hinten gemusst hätte. 
Gegen 10:20 Uhr  war ich dann endlich drin und zu meinem Glück wurden die Leute mit Ticket bereits Nähe Halle 3 (dort wo sich Kurono befand) reingelassen.
Ich hastete also zum EIngang von Halle 3 und war erstmal erstaunt über die neue Halle.
Halle 3.jpg
Das Bild zeigt jetzt nicht alles, denn auf der linken Seite (die hab ich nicht fotografiert) befand sich noch der Food Corner und viele andere Stände…)
Auf der rechten Seite der Halle (siehe Bild) gab es dann ganz hinten durch Lasertag, ein Bällebad, viele verschiedene Fotokulissen, jegliche Stände mit Plüschis, japanischen Süßigkeiten, Figuren, Poster, und und und. Also alles was das Otaku-herz mit Freude erfüllt.
AUßERDEM befand sich Kuronos Stand auf der rechten Seite und das sollte dann auch mein erster Abstecher gewesen sein.
Ich bin also erstmal die Rolltreppe entspannt runtergefahren, hab mir schonmal überlegt wie ich das mit den ganzen Sachen die ich habe arrangiere und ja.. das hat ganz gut funktioniert scheinbar…Nicht, denn ich hab einfach alles vergessen, als ich dann bei Kurono persönlich stand xD
Vor mir war eine kleine Fangirltruppe bei Kurono und die haben einfach ganz normal mit ihm geredet. Eine hatte sogar eine Ukulele dabei gehabt, auf der dann Kuro kurz gespielt hatte und sein „Ich gehe mit meinem Yabroi“-Lied geträllert hat (sollte er sogar gefilmt haben) 😀 Das war wirklich witzig und das war vermutlich auch der Moment, an dem ich vergessen hab, was ich sagen will und wie ich es sagen will.
Jedenfalls war die Truppe dann weg und ich hab Kurono erstmal überfallen mit dem Satz „Das hab ich für dich gemacht“ und hielt ihm dabei ein speziell angefertigtes Loomband vor die Nase, welches ich einen Tag zuvor geflochten hatte :3
Loom
Und wehe er trägt das nicht in seinen Videos. Haha nein Spaß ^-^
Jedenfalls hat er es sofort angezogen und war richtig froh darüber, dass das Band sogar seine Lieblingsfarben (Schwarz und rot natürlich) hatte :3
dann machte er noch ein Späßchen darüber, dass er jedem zeigen könne, wie er heißt und seinen Namen nicht vergessen würde damit ^-^
Schließlich sagte ich – immer noch sehr nervös – dass ich ihm was gezeichnet habe und hielt ihm dann meine 2 angefertigten Fanarts hin, über die er sich absolut mega freute und direkt seinem Kollegen zu rief, dass sie ihm 1 zu 1 ähneln würden. 
Das Fanart von Januar hatte ich allerdings versehentlich Zuhause  liegen gelassen und fragte daher Kuro beiläufig ob er sich an ein Bild erinnern könne, was er mal retweetet hatte von einer gewissen ElfiShiro bzw Miss Elfi. 
Und er direkt so „Jaaa! Klar! Warst du das?“ Dann hab ich genickt und er war völlig hin und weg xD
Schließlich hab ich noch gefragt ob er in mein  ConHon unterschreiben könne und schlug die Seite auf, die ich extra für ihn ge“bastelt“ hatte, das brachte ihn erneut zum Lachen und er unterschrieb mit der Anmerkung er würde seine neue Unterschrift testen. Und jep. Ich mag die, besonders das Herz brachte mein Fangirlherz um den Verstand.
ConHon Kuro Autrogramm
Zu guter letzt fragte ich um ein Selfie (was ich übrigens keinem zeigen werde xD) 
und das kostete mir echt mühe, da ich so sehr am Zittern war vor Nervosität.
Kuro bemerkte das und fragte noch zusätlich bersorgt, ob mir kalt sei, ich schüttelte den Kopf und sagte dass das die Nervosität sei, daraufhin umarmte er mich und fragte ob er noch etwas für mich tun könne. Ich nickte und sagte, dass ich mir eigentlich noch ein Shirt holen wollte. 
Er fragte welches Shirt und ich zeigte auf das Kawaii-Shirt xD
Daraufhin rief er seinem Kollegen zu „Yo Bro wir brauchen hier ein Tshirt“ bei der Frage nach der Größe sagte ich versehentlich S statt XS aber das ist halb so wild o: Das Tshirt ist trzd cool ^-^
Abschließend hab ich mich bedankte und paralysiert den Stand verlassen, nachdem ich das Shirt in meinen Yabroi-Jutebeutel verstaut hatte. 
Hier noch 2 Bilder zu dem Shirt: (Das Schriftzeichen ist die Vorderseite, das 07 Kawaii ist die Rückseite) 

Dann hab ich mir kurz einen Überblick über die Stände in Halle 3 verschafft und traf auf eine Person, die ich absolut nicht ausstehen kann… zum Glück wurde ich nicht lange aufgehalten von dem Jemanden und begab mich ganz fix in das 1. Obergeschoss um dort am Bühnenprogramm teilzunehmen oder besser gesagt mir die Eröffnungsfeier anzuschauen ^-^
Die kleine Plauderei mir und Kuro (wobei er vermutlich mehr sagte als ich) ging mir iwie nicht aus dem Kopf und ich war ultraglücklich, dass er sich so viel Zeit für mich genommen hatte 😀 Das hatte den Start vom Samstag auf jeden Fall versüßt! 
Jedenfalls stellte ich mich in die Schlange an, die zum Bühnenraum führte.
Es dauerte eine Weile bis es vorwärts ging, aber als ich drin war konnte ich mir einen mehr oder weniger guten Platz sichern in der 4. Reihe, dummerweise hatte sich aber eine menschliche Giraffe vor mich gesetzt 😦 

Bei der Eröffnungsfeier wurde dann erstmal ein wenig was über die Dokomi gelabert. 
Es wurden Zahlen erwähnt, dass ich Vorverkauf über 23.000 Tickets verkauft wurden, während es im letzten Jahr 19.000 waren, die Dokomi wurde um 20.000m² erweitert und es gäbe endlich einen richtigen Foodcorner sowie Signierstunden mit berühmten Leuten. 
Doch bevor es zu den Berühmtheiten im Detail ging, wurden die Maids aus dem Maids-Café vorgestellt, die schließlich auch einen Tanz aufführten. 
(Den Tanz hab ich auf Video, vermutlich schneide ich noch ein Dokomivideo zusammen :))
Maids.jpg
Nach den Maids folgte dann ein Auftritt von Jamie-Lee Kriewitz, die bei dem Eurovision Song Contest für Deutschland auftreten wird (den Auftritt hab ich ebenso auf Video festgehalten.)

Nach Jamies Auftritt wurden schließlich die Hosts der Dokomi vorgestellt
(Hosts sind quasi das Gegenteil von Maids oder vielmehr männliche Maids xD) 
Die kamen mit ihrem Hund gemeinsam auf die Bühne und stellten sich und ihren Club (ihr Café) vor. Zum Abschluss performte einer von ihnen einen extrem coolen Tanz, den ich ebenso auf Video festhalten konnte, trotz menschlicher Giraffe vor mir 🙂 

Anschließend wurden dann koreanische/japanische Special Guests auf die Bühne gebeten. 
Unter anderem Putumayo (bestehend aus Misako Aoki und Shunsuke Hasegawa), Haku, Ryusay Yaro und K’suke. 
Das ganze wurde dann noch abgerundet mit der Vorstellung des Mangaka von Die Braut des Magiers Kore Yamazaki (der allerdings nicht auf die Bühne kommen konnte) und dem Mangaka Toshio Maeda (eher was für Ältere! xD) 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach diesen Vorstellungen folgten einige Reden von besonderen Personen NRWs die Etwas mit Japan am Hut haben (oder auch nicht) zum Beispiel erschien die Bürgermeisterin Düsseldorfs, der Konsul des japanischen Vorstands Düsseldorfs und noch einige andere, die ich mir nicht wirklich merken konnte ^-^

Somit war dann aber die Eröffnng auch schon beendet.
Ich konnte mich also ein wenig umschauen, was ich direkt genutzt habe um erstmal was zu essen. xD 
Mein erster Weg führte mich in die Fashion Area, wo allerlei Menschen ihren Stand mit Kleidungsstücken und Accessoires ausgestattet hatten.
Ich war echt fasziniert von dem ganzen Fleiß, den die Menschen in diese Kleider und Taschen gesteckt hatten, allerdings wollte ich mir dort persönlich nichts holen 🙂 

Anschließend lief ich zum Bring and Buy. 
Das Anstehen dafür dauerte zwar erneut so seine Zeit, aber es hatte sich ja ein wenig gelohnt gehabt. 
Dummerweise hatten die nicht die Mangas dort gehabt, die ich brauchte. 
Auch Spiele wurden angeboten. Unter anderem Mario Kart für den DS für schlappe 5 Euronen, aber aus welchen Grund auch immer entschied ich mich gegen einen Kauf o: 
Außerdem fand ich auch dort wieder einige schöne Kleider und Cosplays die dort angeboten wurden, jedoch waren immer die, die ich am schönsten fand auch am teuersten, weswegen ich beim Bring and Buy leer ausging. 

Ich huschte noch einmal kurz in die Zeichnerallee und verschaffte mir einen Überblick der verschiedenen Künstler und war ein wenig enttäuscht, dass mich so gut wie keiner von ihnen vom Hocker riss bzw. so faszinierte, dass ich mir dachte „DIE/DER MUSS DRINGEND IN MEIN CONHON SCHREIBEN“ 
Tatsächlich gab es nur eine Künstlerin die mich so umhaute, dass ich mir sagte, dass ich es mir überlegen würde was zu holen. 

Schließlich wurde es schon bald 13:45 und ich entschied mich dazu die Batsu Games auf der Cosplaystage zu verfolgen. 
Es traten je 4 Maids gegen 4 Hosts in 3 verschiedenen Minispielen an. 
Beim ersten Minispiel mussten die Maids und Hosts abwechselnd verschiedene Openings erraten, dabei wurde das Lied komplett durchgespielt – oder zumindest soweit, bis der oder diejenige, der/die gerade an der Reihe war, die Hand hob und eine Antwort parat hatte. 
Bei diesem Spiel gewannen die Maids mit 3:1 
BatsuGames1.jpg
Beim nächsten Minispiel mussten die Maids und Hosts erneut abwechselnd Openings erraten, allerdings wurden dabei nur die ersten paar Sekunden des Liedes abgespielt und das allerhöchstens (wenn der/diejenige keine Ahnung hatte) 3 mal. 

Batsu Games2.jpg
Diesmal gewannen aber die Jungs mit 4:1 somit hatten die Hosts bei dem „Openingraten“ mit 5:4 gewonne.
Die Maids erwartete eine echt witzige Strafe zur Niederlage, denn sie mussten ein Lied singen. Nicht irgendeins – sondern das 1. Pokémon-Opening! 
Aber auch nicht zusammen, denn immer einzeln der Reihe nach einige Textzeilen, wobei ihnen zusätzlich noch Begriffe genannt wurden wie z.B „Bauchweh“ und sie dann so singen mussten als wäre dieser Begriff gerade der Fall. 
Batsu Games3.jpg
Der Typ der neben dem Mikro hockt, war dafür zuständig die Lyrics anzuzeigen, während Domi und Saskia (die 2 Personen links) die Begriffe den Maids zuriefen. (Ein Video dazu hab ich selbstverständlich auch xD) 

Die Maids legten eine wundervolle Show ab und es folgte schließlich das nächste Minispiel, bei dem 2 Personen aus dem Publikum benötigt wurden, 
denn die 4 Mädchen und Jungen mussten die Liebe gestehen. 
Für die Maids wurde ein Junge aus dem Publikum gerufen, für die Hosts ein Mädchen. 
Einer nach dem anderen musste dann improvisieren und versuchen so gut wie möglich dem oder derjenigen die Liebe zu gestehen. 
(Auch hier hab ich wieder gefilmt ^-^) 
Batsu Games 4.jpg

Bei diesem Spiel gab es dann natürlich 2 Gewinner und zwar eine Maid und ein Host, der die Liebe seinem Gegenüber am besten gestanden hat.

Beim letzten Minispiel kam es schließlich auf ein gutes Timing an! 
Es wurde je einer aus dem Host bzw Maid Team ausgesucht, der relativ schnell sein musste. 
Anschließend wurde die Aufgabe verraten (ein Wechsel der Spieler war also nicht mehr möglich) und zwar mussten die Auserwählten so schnell wie möglich 25 Ballons aufBEIßEN ! 

Natürlich hatten die Hosts mal wieder das Spiel gewonnen.
Mit einer Zeit von 33.3 Sekunden schlugen die Gentlemen die Damen um ganze 10 Sekunden. 
Und erneut mussten die Maids sich einer Strafe unterziehen. 
Die Strafe nannte sich „Wassila“ (Wortspiel aus Wasabi und Tequilla), bei der sich die Maids zuerst ein Stück Wasabi von der Hand abschlabbern, sich dann einen Shot Zitronensaft reinhauen und anschließend ein Stück Weißbrot mit Sambal Oelek verzehren mussten. 
Da die Gentlemen sich scheinbar schlecht fühlten machten sie bei der Strafe mit und reagierten um einiges schlimmer als die Maids 😀 
Die Batsu Games endeten schließlich mit einem tosenden Applaus und ich verließ den raum der Cosplaystage wieder. 

Schließlich wollte ich erneut in den Händlerraum um zu schauen, was ich mir denn am Folgetag vermutlich holen würde und tatsächlich fand ich bei einem der Händlerstände das braune Alpaka von dem ich schon zuvor geschwärmt hatte.
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Auch klapperte ich die ganzen anderen Stände ab und war echt überwältigt ^-^
Der ConTag endetete für mich um ca. 18 Uhr damit,dass ich Kumpelblase ein Sonntagsticket kaufte und somit einen Begleiter für den 2. Tag hatte 🙂 
Da alleine Rumlaufen echt anstrengend war xD


Weitere Bilder zu den vielen verschiedenen Ständen werden dann in einem zusätzlichen Artikel folgen, da ich jetzt schon bei gut 2300 Wörtern liege. 
Der nächste Artikel wird allerdings mehr meinen Sonntags Tagesablauf darstellen 🙂 

Ach und wegen den ganzen Videos werde ich versuchen ein Extra-Video zu schneiden um so paar Erlebnisse festzuhalten 🙂 

Ich bin somit fertig und wir lesen uns im nächsten Part wieder. Eure Elfi♥
Bye