Langzeit- vs. Kurzzeit-Animes.

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Oft stell ich mir die Frage, ob nicht eher Lang- oder Kurzzeitanimes besser sind.
Letztlich komm ich aber immer auf den Entschluss zurück, dass beide ihre negativen als auch postiven Seiten haben. 
Damit ihr die Frage für euch selbst beantworten könnt, hab ich euch einmal eine Pro und Contra Liste erstellt. 

Auf geht’s!

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Pro: Langzeitanime

+ Mehr Folgen
Wenn ich einen Anime gucke, freu ich mich oft auf einen Anime mit mehreren Folgen, demnach gibt es eine ausgeklügelte Story, die nach und nach aufgedeckt wird, die Abenteuer, die die Charaktere erleben werden nach und nach immer spannender und man kann eine klare Entwicklung zum Anfang erkennen.

+ Mehr Verständnis
Dadurch, dass man mehr Folgen hat, kann man sich auch viel besser in die Charaktere hineinversetzen und ihr Handeln noch viel besser verstehen.

+Offene Fragen werden geklärt
Animes sind ganz klar gestrickt: Erst nach und nach versteht man die Story. Bei Langzeitanimes, die über 100 Folgen haben ist es ja wohl klar, dass die Fragen die man zu Beginn hatte im Nachhinein aufgeklärt werden, auch wenn es ihre Zeit dauert. 
Bei manchen Kurzzeitanimes ist man am Ende vollkommen verwirrt und schaut ihn nochmal und nochmal…bis man eventuell eine leise Ahnung erhält.

+Größere Bindung zu Charakteren
Natürlich ist neben dem besseren Verständnis auch die Gefahr groß, dass man eine Bindung zu den Charakteren aufbaut, dann erhält der Anime nicht nur einen Unterhaltungswert, sondern auch einen emotionalen vielmehr sogar sentimentaleren Wert – besonders bei Charakteren, bei denen man ihr Handeln mehr mehr und versteht, indem die Hintergrundgeschichte zum Beispiel geklärt wird. 

Pro: Kurzzeitanime

+Weniger Wartezeit
startet man einen Kurzzeitanime mit Seasonbeginn, muss man zwar genauso warten, wie bei einem Langzeitanime, bei dem Woche für Woche eine neue Folge erscheint, allerdings, dauert diese Wartezeit minimal 12 Wochen bis der Anime abgeschlossen ist und maximal…26? 
Das ist durchaus besser als wenn man Woche für Woche wartet und der Anime bereits +500 Folgen hat. 

+Mehrmals gucken
Sollte sich der Anime als Lieblingsanime entpuppen und hat gerademal 12-26 Folgen,
könnt ihr den in wenigen Tagen, wenn nicht sogar in wenigen Stunden erneut gucken, das ist fast so als würde man einfach seinen Lieblingsfilm oder seine Lieblingsfilmreihe immer und immer wieder gucken ~ 

+Weniger zu gucken
Doch nicht nur das man den Anime mehrmals gucken kann, weil er so wenige Folgen hat, man muss sogar weniger schauen als bei einem mit mehreren Folgen. Dadurch bekommt man viel mehr Zeit für weitere Animes, die noch auf einen warten in der „Must-Watch“-Liste.

+Mitfiebern
Im Gegensatz zu einem Langzeitanime, bei dem man eigentlich immer davon ausgehen kann, dass die Protagonisten, nicht mal eben dahinschwinden, muss man bei einem Kurzzeitanime umso mehr mitfiebern und hoffen, dass nicht dem Lieblingscharakter etwas zustößt. 
Das hält die Spannung auf einem maximalen Level. 


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Langzeitanime

-Wiederholte Story
Oft sind Langzeitanimes, welche in denen gekämpft wird.
Das Ereignis wiederholt sich dann wieder und wieder und wieder und meistens ist es schon klar wer gewinnt und wie der Kampf ausgeht. 
Dabei geht man immer nach dem Schema: Gegner erscheint, Held versucht die Lage zu retten, scheitert erst und findet dann doch noch die Lösung. 
Ungefähr so…
Dadurch bekommt man meist das Gefühl zu wissen was geschieht..auch wenn man nicht immer richtig liegt, denn meistens geben sich die Mangaka ja doch noch Mühe etwas Kreativität und Individualität in den Anime zu bringen.

-wenig Kreativität
leider klappt das aber mit der Individualität nicht immer…
denn oftmals sind die Langzeitanimes Shonen, bei denen viel gekämpft wird und jedes Mal gehen sie nach dem gleichen Schema vor. 
Kein Wunder bei so vielen Folgen, dass da mal die Ideen ausgehen.

-in die Länge gezogen
Ich übertreib jetzt mal und sag einfach: Oft kommt es einem so vor als würden die Macher, die Story sehr in die Länge ziehen, und die Helden bräuchten 8 Folgen um eine Glühbirne zu wechseln oder so…

Kurzzeitanime

-schnelle Story
meistens sind die Animes so kurz, dass die Story dafür gefühlt gequetscht wird.
Gehen wir jetzt mal von einem Shonen aus, erhält der Protagonist ganz urplötzlich eine Menge Kraft und erledigt den „Endboss“ womit meistens der Anime auch schon endet. 

-meistens ein Einzelgänger
Hat man in einem Anime seinen Liebling gefunden, hofft man sehr häufig vergebens auf eine weitere Staffel, denn es passiert so oft, dass ein Anime trotz Cliffhanger einfach niemals fortgeführt wird. Schade Schokolade.

-Verwirrung
und gerade durch diese zu schnell geratene Story und dadurch, dass der Anime mit einem Cliffhanger enden könnte, sitzt man nach den Stunden an Zeitaufwand verwirrt vorm Bildschirm und fragt sich „War es das schon?“.
Man rätselt und erhofft sich Antworten auf noch immer offengebliebene Fragen, allerdings werden die erst geklärt wenn man sich dann doch den Manga (sofern es einen gibt) dazu durchliest. 


Ich will keinerlei Anime durch diesen Artikel schlecht reden. Im Gegenteil: ich liebe Anime und könnte mir die nicht mehr aus dem Leben wegdenken. 
Es war auch gar nicht so einfach Contra-Argumente zu finden.
Denn Anime bleibt Anime, egal ob kurz oder lang. 
Oft sind die ja eh spannend und bleiben es auch bis zum bitteren Ende.

Aber vielleicht konntet ihr euch ja ein Bild davon machen, was ihr besser findet.
Mir persönlich ist es eigentlich egal, aber wenn es drauf ankommt, fang ich dann doch lieber einen Kurzzeitanime an als einen Langzeit, weil man sich da besser drauf einstellen kann wie lange man zu gucken hat :3 (sofern er denn schon abgeschlossen ist ^_^) 


Und mit diesem Fazit verabschiede ich mich auch schon wieder 🙂 
Wir lesen uns. 
Eure Elfi♥

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