„Things I love to do“

hey

Eigentlich hatte ich ja einen anderen Artikel im Kopf, hab die Idee dann aber verworfen -aus Gründen.
Bei diesem Artikel komme ich mir zwar auch relativ seltsam vor, nicht weil ich nicht hinter dem ganzen steh – ganz im Gegenteil! Ich steh absolut und ganz und gar hinter dem, was ich euch gleich auftischen werde. Vielmehr ist es strange, dadurch, dass wir in der Englischklassenarbeit über dieses Thema schreiben mussten.

Ich geb jetzt nicht den gesamten Wortlaut wieder und übersetz den Aufsatz stupide. Dieses Mal kann ich einfach wirklich schreiben, was ich in der Arbeit vorhatte, mir aber einfach die passenden Worte fehlten – aus Nervosität.


Zuallerallererst, stell ich euch die Frage: Habt ihr Interessen, die ihr intensiv verfolgt? Dinge, die ihr täglich macht und gibt es Sachen, die ihr als Hobby bezeichnet, andere aber nur als ‚dumm‘ abstempeln?
Ich schon.

ballet

Wie ihr wisst, übe ich in meiner Freizeit (Montags und oft auch Mittwochs am Abend) Ballett aus, ein Sport, der von vielen verpönt wird, weil es nicht dem „Standard“ entspricht.
Ich „pumpe“ nicht, kicke keinen Ball hin und her und nö, Teamsport ist allgemein nichts für mich.
Ja Freunde, Ballett ist nicht mal eben auf Zehenspitzen rumtippeln und in die Luft hüpfen, es ist viel mehr als das. Wer die gewisse Grazie nicht aufbringt, keine Selbstdisziplin hat und nur rumhängt wie ein Kartoffelsack,der kann es direkt vergessen. Naja fast – denn mit Ballett kannst du all diese Faktoren erhalten und es hält einen fit. Für mich also der perfekte Sport, denn so kann ich mich nicht nur gesund und fit halten, sondern übe mich auch noch darin Rückenspannung und all das aufrecht zu halten. Gar nicht so easy, aber es macht mir Spaß und genau aus diesem Grund, ist es eine Sache, die ich liebe.

FoodDrink-catering-icon

Wie viele Leute machen Witze darüber, dass Essen das einzige ist, was sie lieben. Wie viele meinen das wohl ernst? Ich schätze mal eine Menge, aber keiner will es so richtig als Interesse ansehen?
Ich zumindest mag Essen. Nicht nur es zu vertilgen, auch mal selbst zubereiten und stundenlang hinterm Herd zu stehen. Es hilft mir nicht nur dabei, meinen Hunger zu stillen, sondern auch mal neue Rezepte auszuprobieren und so eventuell mal ein besseres Verständnis für Essen zu bekommen.
Essen ist so selbstverständlich, das andere vergessen, wie sehr man es einfach lieben kann.

icon-human-with-heart

Ich würde jetzt nicht zwingend behaupten, dass Freunde treffen ein „Hobby“ ist, aber es ist eindeutig etwas, was mir Freude bereitet, besonders wenn man die Personen, die man trifft schon ewig nicht gesehen hat.
Mal ins Kino gehen, in die Stadt ein bisschen bummeln einfach nur gemeinsam chillen oder zusammen auf Conventions gehen.
Ich selbst merke dabei immer wieder, wie sehr ich mich früher von anderen immer abgegrenzt habe und, dass ein gewisser sozialer Kontakt echt super wichtig ist. Man fühlt sich einfach ein Stück besser und vergisst für paar Momente all das schlechte auf der Welt.
Jeder braucht soziale Kontakte, ob dass jetzt online oder real ist, spielt eigentlich keine Rolle – hauptsache man fühlt sich wohl.

passport

Ich war schon immer ein kleiner Weltenbummler, ständig unterwegs und selten mal Rast. Nein ehrlich, ich liebe das reisen und finde es schön, mal außerhalb von gewohnten Plätzen die Gegend zu erkunden.
Wann soll man das heutzutage noch machen, wenn man eh ständig an einem Ort ist und geradezu gezwungen wird, Sachen zu erledigen, auf die man eigentlich keinen Bock hat. Ich würde nicht sagen, dass ich mich mit dem Reisen aus diesen Krisen entziehe. Ich fliehe auch ganz bestimmt nicht vor Pflichten, aber irgendwie muss man ja noch das bisschen Freiheit/Freizeit ausleben, was einem gerade so gegeben wird.
Irgendwie ist das immer wieder was neues, aufregendes, genau aus diesem Grund liebe ich das einfach so.

Circle-icons-brush-pencil

Zugegeben, ich zeichne nicht mehr so sonderlich viel in letzter Zeit, aber Zeichnen allein macht ein kreatives Köpfchen ja nicht aus. Ich liebe die Herausforderung eine kreative Idee in Projekte einzubringen und umzusetzen. Klar, es ist nie sonderlich leicht, mit neuen Programmen klar zu kommen und auch auf Dauer ist es nicht immer spaßig, Dinge für andere zu machen. Doch ich bin der Meinung, dass das gerade einen bestärkt  Sachen auszuprobieren, die man so niemals tun würde, weil man sich nicht traut oder ähnliches.
Kreativ sein oder gestalterisch aktiv zu sein hat so viele Vorteile, besonders wenn man richtig in einem Projekt drin ist und viele Ideen bekommt. Auch verbessert man sich mit jedem Mal und lernt auch immer mehr dazu. Zum Beispiel beim Zeichnen die Proportionen eines Menschens oder wie man mit dem Auge misst. Auch kann man sich einfach treiben lassen und seine Gedanken schweifen lassen. Ganz weit weg von den schlechten Dingen im Alltag und einfach nur drauf konzentrieren, was man selbst gerade möchte. Das, genau das, das liebe ich so sehr an der freien Kunst.


Fazit: Jeder braucht in seinem Leben etwas, was ihn nicht nur an Schule/Arbeit und Pflichten denken lässt. Interessen und Hobbies kommen von ganz allein und es ist ok sich mal nur auf diese Dinge zu fokussieren. Wer Interessen für sich entdeckt hat, der weiß auch, dass er Abwechslung im Leben findet und nicht nur an das Negative fixiert ist.
Ob es nun ein Sport ist, der die Gesundheit fördert;
Freunde, die einem ein soziales Umfeld bieten oder etwas Kreatives, was einem einen klaren Kopf verschafft und den Geist stärkt.
Das alles ist nur ein kleiner Teil von etwas viel Größerem: dem eigenen Interesse.

bye

Werbeanzeigen

Auf dem Weg zur Ballerina!

Hello

Hello ma frääändz c: 
Wie versprochen, bekommt ihr eine kleine Fortsetzung meines Ballerina-Artikels, zwar war das Training ähnlich wie letzte Woche, aber dennoch hab ich ein wenig mehr zu erzählen. 

Let’s go!
Achtung! Es fliegen jetzt ganz viele Ballettbegriffe durch den Artikel, ich versuche die aber so gut wie möglich zu erklären! 


Anders als letzte Woche musste ich diesmal nicht mit dem Bus fahren, sondern Mama fuhr mich zum Ballett. 
Zuvor hatte ich ein kleines Workout gemacht und mich ordentlich aufgewärmt (ca 1 Stunde lang), dann ging die 10-Minütige Autofahrt los und Mama ließ mich direkt beim Ballettcentrum raus, da ich ja schon Sport zuvor gemacht hatte, musste ich mich auch gar nicht mehr umziehen sondern konnte direkt in den Ballettsaal (natürlich hatte ich zuvor meine Schuhe ausgezogen).

Jedenfalls da ich ja noch ein „Neuling“ dort bin, trage ich nicht direkt die komplette Ballettausrüstung, sondern trage lediglich enge Sportklamotten (Sportleggins, Top) und Socken. 


Im Ballettsaal hatte schon meine Freundin, die mich auf das Thema Ballett gebracht hat, auf mich an der Stange gewartet und mir einen Platz freigehalten (richtig sweet).
Ich legte meine Wertsachen in die Wertsachenbox und stellte meine Wasserflasche genau davor. 
Dann ging die Ballettstunde auch schon langsam los..
Zunächst starteten wir einige Meter von der Stange entfernt, eröffneten die Stunde mit einer eleganten Handbewegung und gingen dann geschmeidig mit gestreckten Beinen zur Stange und legten dort unsere Hände ab. 


Die erste Übung begann. 
Wir stellten uns seitlich zur Stange, legten eine Hand auf die Stange, führten unsere Arme in die 1. Position und machten einige Pliés sowie Grand-pliés (Beugen der Knie), anschließend mussten wir aus dem Plié in ein Relevé (auf die Fußspitzen, bzw halbe Spitze gehen)


Nach ca 8 Wiederholungen ging es zur nächsten Übung. 
Tendus sollten unsere nächste Herausforderung sein.
Also während man mit seinem Standbein gerade steht, wird das andere Bein nach vorne, zur Seite sowie nach hinten gestreckt, aber nur leicht.
Darunter waren dann sowohl langsame Tendus sowie schnelle, auch mussten wir von der 1. in die 5. Position wechseln nach jedem Tendu.
(1. Position – Fersen aneinander und die Füße bilden ein V; 5. Position – die Ferse berührt den anderen großen Zeh) 


Aus dem Tendu wurde dann ein Rondé, noch immer das Bein gestreckt zogen wir mit dem großen Zeh einen Kreis über den Boden, von vorne nach hinten, von hinten nach vorne usw. 


Die 4. Übung waren dann das Jeté , bei dem das gestreckte Spielbein mit schneller, gleitender Bewegung geworfen/gestreckt wird und man dann mit den Zehen knapp über dem Boden in der Luft bleibt und anschließend zurück schleift.


Als wäre das nicht schon Hürde genug wurden die Jeté mit Sur le cou-de-pied verbunden, also nachdem man die Beine ruckartig nach vorne schlägt, muss man den Fuß des beweglichen Beines an den Knöchel des Standbeines schlagartig anlegen, sodass der Fuß den Knöchel umschlingt. Und zwar so schlagartig, dass man ein Patsch hört. Klingt dämlich, aber ist halt so. 


Und anschließend kam es zu den Grand battement Jeté, also ein Jeté, bei dem das Bein noch viel höher mit viel Schwung gehoben wird.
Das hat zwar ein wenig gezogen, aber half bei dem letzten Hindernis für die Stunde: Arabesque!
Der Begriff sollte vielen bekannt sein, schließlich ist es einer der bekanntesten im Ballett.
Am besten ich verdeutliche euch das mit einem Bild: 
arabesque

Das berühmte gehobene Bein!
Wir lernten wie man das am besten streckt, sowohl nach vorne, zur Seite als auch nach hinten (wie auf dem Bild) 
Zunächst mussten wir für vorne sowie zur Seite zunächst aufrecht stehen und mit dem „beweglichen Bein“, am Standbein entlang gleiten bis man ein Dreieck hatte, anschließend gingen wir ins Plié und mussten die Ferse mit der freien Hand (die andere ruht auf der Stange) packen und nach vorne ziehen bzw zur Seite ziehen. 
Wenn’s klappte, anschließend das Standbein wieder aus dem Plié heraus, sodass man gerade da stand. 
Daran werkelten wir vermutlich länger als eine halbe Stunde. Dann war die Stunde beendet.
Bevor es aber wirklich Schluss war, mussten wir uns in eine Reihe aufstellen, mussten uns vorm Lehrer verbeugen (Knicks) und wurden anschließend auf halber Spitze gedreht.


Nach dem Training wartete ich noch auf Mama, da die mich abholen kam, außerdem meldeten wir mein Schwesterlein Mifi noch an für die jüngere Gruppe und ich bekam meine eigenen Schläppchen, da ich auf dem Boden mit Socken leider nur wenig rutschen kann, was ab und an bei manchen Übungen von Vorteil wäre.

Mein Balletttrikot bekomm ich dann nach Abschluss des Probemonats. 
Und si amigos: Ich hab einen Probemonat abgeschlossen, das heißt noch ca. 2 Wochen, dann verlängern wir den Vertrag und ich darf dann wöchentlich zum Ballett mit voller Ausstattung!
Werde außerdem jetzt alle 2 Wochen von Mama abgeholt und die anderen Wochen kümmert sich hoffentlich eine Freundin oder ein Freund meiner Mama. 
Also ist die Problematik mehr oder weniger gelöst ^_^

Sollte ich vielleicht aus der Ballerinasache eine Artikelreihe machen, oder meint ihr das hat euch gereicht? Wenn es da Wünsche gibt, lasst es mich wissen :3
Wir lesen uns dann beim nächsten Artikel oder unten in den Kommentaren.

Bye

Prima Ballerina

asdfghjkl.png
Zwischen dem ganzen Stress wegen Präsentationen, Prüfungen und Vorstellungsgesprächen komme ich  kaum noch zum Bloggen, mein Wochenende verplan ich meistens schon instant für Freunde oder eben Familienauflüge. Das Übliche halt.
Was bleibt da großartig an Freizeit über? 

Nach Hausaufgaben ist es meistens auch schon richtig spät, deswegen bleibt Zeit fürn Hobby nur noch relativ wenig. 

Eine Freundin hatte letzte Woche dann aber die brillante Idee mich zu fragen ob ich Montag abends immer Zeit hätte, ich überlegte eigentlich nur kurz und antwortete, dass ich da eigentlich Zeit haben könnte. Daraufhin lud sie mich ein, an einem Probetraining teilzunehmen. Probetraining im Ballett! 

Das letzte Mal Ballett gemacht, hab ich vor gefühlt drölf Jahren. 
Ungefähr 2 bis 3 Jahre lang und eigentlich hab ich auch nur mit schweren Herzen damals aufgehört, deswegen hab ich auch sofort zugestimmt da mit zu machen, allein der Nostalgie wegen. 

Dann war ich also diese Woche Montag beim Ballett und wurde auch recht herzlich aufgenommen, die Übungen waren relativ anstrengend, aber es gab auch super easy Aufgaben, das einzige was mich gestört hatte, war dass nur einmal „vorgetanzt“ wurde und man danach die ganze Abfolge im Kopf haben musste. Ich mit meinem Erbsenhirn bin da nur recht langsam mitgekommen, aber konnte sonst ganz gut mitmachen. 

Jetzt wurde ich gefragt ob ich weitermachen will und ehrlich gesagt bin ich mir da auch schon ziemlich sicher, weiterzumachen. Es macht einfach so Spaß, es fördert die Muskulatur und alle sind super freundlich. Keiner lacht, wenn man mal was nicht schafft, sondern gibt Tipps, wie man es besser machen kann. 

Einziges Manko ist da leider die Uhrzeit,
zwar finde ich es super gut, dass es spät anfängt, weil man dann vorher alles an Aufgaben und so erledigen kann, nur endet es auch dann um 21 Uhr (Beginn ist 19:30) und der nächste Bus in meine Richtung kommt dann um 21:56 .. Rip me! >-< 
Auch war es irgendwie richtig schade, dass die Freundin mich nach dem Training nicht mitnehmen konnte (der Vater meinte irgendwas von wegen so nen Umweg würde er nur ungern fahren) und ich somit zufuß nach Hause musste :c 

Wenn mich Mama wöchentlich abholen könnte (geht halt nicht, wegen Schichtarbeit), wäre es ideal und ich würde vermutlich auf jeden Fall weitermachen, aber so fällt es mir schwer 100%ig zu sagen, dass ich dem Training weiter beiwohne c: 

Aber mal sehen, vielleicht finden wir eine Möglichkeit, dass ich von jemanden gefahren werden kann. Es wäre irgendwie schon cool, irgendwann einmal eine Prima Ballerina zu werden.


Warum ich so einen Real Talk Artikel schreibe? 
Ganz einfach: Ich wollte einfach mal meinen ‚Frust‘ loswerden und dachte dass dieser Blog mal hinhalten kann, immerhin ist das hier wie ein Tagebuch für mich ^_^

Nächsten Montag nehme ich übrigens wieder teil am Training, da Mama mich auch abholen kann, und dann werde ich vermutlich auch einen Artikel bringen, wie das Training genau verlief, was wir großartig gemacht haben und wie ich mich dann endgültig entschieden habe. 


Wir lesen uns beim nächsten Artikel~ 
asdfghjkl2.png