In einer Welt, in der Photoshop regiert.

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Dat Englischfehler in der Begrüßung…autsch xD …leider zu spät bemerkt

Holy Moly (neues Lieblingswort-reim-gedöns?!) die letzten 2 Arbeitstage gingen rum wie im Flug! 
Und holy moly ~ ich wusste tatsächlich nicht, wie ich diesen Artikel nennen sollte,k daher sieht der jetzt voll kreativ aus, aber irgendwie auch nicht 😀

Jedenfalls wollte ich euch mal über diese Welt berichten, in der eben Photshop regiert: mein Arbeitsplatz. 

Wie schon mehrmals erwähnt (manche lesen ja nicht alle meine Artikel) habe ich am Mittwoch (also gestern) mein Praktikum als Fotografin und Bildbearbeiterin für mind. ein halbes Jahr angetreten, da ich ein Schuljahr überspringen konnte – dieses Angebot aber abgelehnt hatte und mir dieses Praktikum als Alternative rausgepickt habe. 
(Nachdem halben Jahr sollte ich eigentlich wieder wie gewohnt die Schulbank drücken) 


tag1_mittwoch

An meinem ersten Arbeitstag war ich üüüüberpünktlich, das lag aber daran, dass ich keine andere Zug/Busverbindung hab die um ganz ankommt. 
Achja: Meine Arbeitszeit begann um 12 Uhr und ich war um 11:45 da,
völlig nervös drückte ich die Klingel an der Eingangstür.

Es dauerte einen Moment, als mir dann endlich eine junge Frau die Tür öffnete 
„Hallo ich bin die Praktikantin“ waren meine ersten Worte, daraufhin wurde ich von Carina (der jungen Dame) ins Studio hereingebeten, ebenso lernte ich die Stylistin kennen (Namen vergessen. wooohooo!) und direkt wurde ich an den Schreibtisch gebeten, ich sollte Carina dabei zusehen, wie sie die Fotos der letzten Wochen/Tage bei Lightroom und anschließend Photoshop bearbeitet hatte.

Das erste was mir auffiel: sie arbeitete nicht mit Maus sondern mit einem Grafiktablett! Richtig nice! 😀

Wenig später traf auch mein Chef ein, er erzählte mir, dass es für den Anfang besser sei, dass ich nur zuschauen würde, er erwähnte aber auch, dass es durchaus langweilig werden könnte, das machte mir aber nichts, da ich es eh mag erstmal zuzugucken xD

So gegen 14 Uhr traf dann die erste Kundin ein,
Die Visagistin/Stylistin, Carina und Ich setzten uns mit der Kundin an einen Tisch auf denen Zeitschriften und Modelmappen lagen, wir fragten sie was für ein Shooting sie geplant hatte und die Stylistin fragte ebenso wie sie ihre Haare gerne gestylt haben würde c: 
Danach hing die Stylisten mit der Kundin am Schminktisch ab und hübschte sie übelst auf, während Carina und Ich mit anderen Bildern beschäftigt waren.
Retuschieren war einfach quasi nonstop ein wichtiges Thema ~
aber nicht nur Retusche war wihtig, auch die Sättigung und andere Farblichkeiten wurden angepasst :3 Naja Bilder bearbeiten eben. 

Nach gut 25 Minuten wurden wir dann von der Stylistin gerufen: Die Kundin war fertig und die Stylistin hatte quasi Feierabend, da es auch die letzte Kundin an dem Tag war. 

Zuerst plazierten Carina und Ich für das Shooting eine kleine weiße  Sofalounge auf dem „Hauptset“ (bestehend aus einem weißen Hintergrund und weißem Boden)
dort ließen wir die Kundin drauf posieren, indem sie sich seitlich drauflegte und sich mit dem rechten Arm an der Lehne abstütze oder sich durchs Haar fuhr ~
Nach ungefähr 20 Fotos verlegten wir das Shoot zum nächsten Set, auf ein kuschlig großes weißes Bett mit einem verschnörkelten Metallgestell (schwer zu erklären)
auch hier musste sie wieder posieren, anschließend dann vor einem knatschpinken Hintergrund in ihrem knatschpinken Kimono während sie von dem großen Ventilator durchgepustet wurde und anschließend vor einem schwarzen Hintergrund mit gelbem Licht  um Silhouettenfotos zu schießen. 

Mit insgesamt 300 Fotos waren wir dann fertig. 
Die Bilder wurden dann auf den PC geladen und die Kundin durfte sich ihre Bilder aussuchen, die sie gerne ausgedruckt wollte.
Von 300 blieben zunächst 30 über, davon dann nur noch 12 und von diesen 12 suchte sich die Kundin ihre 6 liebsten aus. 
Auch wenn sie relativ viel zu meckern hatte, war ich doch schon froh, dass sie überhaupt welche Fotos mitnahm bzw bestellte, da sie echt unglaublich viel genörgelt hatte.
Aussagen wie „Woah da seh ich fett drauf aus!“ oder „Oh Gott, ich seh so aus als hätte ich gekifft“, aber auch „Ich hab mega die Augenringe“ ließen mich kalt, schlimmer wär es natürlich gewesen wenn sie die Fotografin oder mich bemeckert hätte 😀 

Nach dem Auftrag kam eine weitere Kundin rein, die ihre Bilder von vor zwei Wochen abholen kam, sie schaute sich die Bilder durch und verließ schließlich zufrieden das Studio.
In der restlichen Zeit bearbeiteten wir weiterhin Bilder und schwärmten über Hunde °-° 

Zu guter letzt kam nur noch ein Kunde rein, der die Fotos seiner Frau abholen musste. 
Um 18 Uhr war dann Schicht im Schacht für mich ^_^
Carina blieb noch im Laden bis 20 Uhr und machte Bilder fertig.
Mein Chef brachte mich zum Bahnhof und erteilte mir einen letzten Auftrag für den Tag: Ich musste einen Briefumschlag einwerfen gehen~
das hatte ich dann schnellstens erledigt und fuhr dann in aller Ruhe wieder zu KB der schon auf mich wartete :3 

tag2_donnerstag

Mein zweiter Arbeitstag fing wieder um 12 an und erneut war ich eine Viertel Stunde zu früh dran, aber das machte nichts, denn der Chef war da und konnte mir die Tür öffnen c: 
Der saß noch in einer Besprechung mit einer schwangeren Kundin, die zuvor bei ihm ein Babybauchshooting gemacht hatte.
In der Zeit in der er am talken war, konnte ich also noch ein wenig am Handy chillen und mir durchlesen, was auf Twitterus so abging. 

Als die Kundin das Studio verließ, passierte das unglaublichste ever: 
Der Chef legte vor mich  CD-Hüllen und CD-Rohlinge auf den Tisch und gab mir die Aufgabe Kunden-Fotos auf die CDs zu brennen, an sich kein Problem, wäre da nicht die Sache gewesen, dass er das Studio für eine 3/4 Stunde verließ um eben mal nach Hause zu fahren um etwas zu erledigen. 
Ja,werte Leser: ich war auf mich allein gestellt! xD 
Ungefähr 15 Kunden-Alben waren das die ich auf 15 CDs packen musste, war relativ easy, wäre da nicht die Tatsache dass ich anfangs mit Mac gar nicht klar kam, aber ja gut – ich hatte immerhin sogar die Erlaubnis gehabt währenddessen (also während dem Brennvorgang zu „surfen“) also öffnete ich fairyloads um den Manga zu lesen und YouTube um Musik zu hören c:

Ich war unglaublich froh, dass keiner in der Abwesenheit des Chefs anrief, denn so konnte ich in aller Ruhe die Musik laufen lassen xD 

Nach einer 3/4 Stunde war ich mit 11 CDs fertig, Chef hatte daran nichts auszusetzen und ich durfte weiterhin die letzten 4 Aufträge machen ~
danach wurden Bilder bearbeitet und er erklärte mir Schritt für Schritt was wichtig ist und was typische Anfängerfehler wären.
Allgemein unterhielten wir uns viel über YouTube(r), Animes, Serien, Fotografie und machten uns über manche Gesichter von Kunden lustig (Das soll jetzt nicht gemein klingen, aber ehrlich, manche Bilder sahen zu ulkig aus :D) 

Zu guter letzt war dann mein Arbeitstag um 16 Uhr beendet. 
Grund dafür: gutes wetter sollte man genießen! 
Erneut wurde ich zum Bahnhof gefahren und wir haben uns über VR-Brillen unterhalten, dass wir die nice finden würden, aber nicht unbedingt holen wollen xD


Das waren eigentlich meine 2 Arbeitstagse, zwar klingt das nach Langeweile pur, aber mir machts tatsächlich Spaß dabei zu zusehen wie man Bilder kurzerhand mega gut bearbeiten kann, ohne dass die Bilder zu arg verändert werden und dass es noch immer realistisch aussieht. 

Ich habe mich in den zwei Tagen kein bisschen gelangweilt und freu emich schon auf die nächsten Arbeitstage, da ich dann auch mal den kompletten Tag da bin mit mehreren Terminen c:

Morgen beginnt mein Arbeitstag übrigens um 11 und endet wahrscheinlich um 20 Uhr, aber das sollte ok gehen ~
denn schließlich darf ich morgen dann auch endlich ran! (Zumindest was das Bearbeiten angeht)

Sollte es irgendwas anderes Besonderes geben, lass ich es euch wissen ~
doch bis dahin: Stay bujo! 

Eure Elfi ♥

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Praktikum – Let’s go!?

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Ihr glaubt nicht wie komisch ich mir gerade vorkomme…
Zwar sitze ich noch Zuhause wie gewohnt, aber heute Abend werde ich das sonst so vertraute Heim verlassen müssen. 
Dann geht’s zu der guten Freundin meiner Mama und zu meinem besten Freund, meiner Kumpelblase…
nicht wie so üblich für ein Wochenende oder eine Woche Urlaub – Nope.
Dieses Mal werde ich für eine längere Zeit da sein und zwar für ein ganzes halbes Jahr!

Werde zwar gut jedes Wochenende (was bei mir ab sofort einem Sonntag/Montag entspricht) bei meiner Familie hier zurück sein, aber es ist einfach nicht dasselbe als wenn ich hier sitze und darauf sehnsüchtig warte wie Mama von der Arbeit kommt oder wenn ich mal mit dem Hund gehen muss… auch meinen Kater werde ich nicht mitnehmen können, aber das war ja klar gewesen.

Warum überhaupt der Umzug? Warum muss gerade ich Stubenhocker, Faulpelz, Ladekabel und Jammerlappen das gute Haus verlassen?
Ganz einfach: Ab morgen startet mein (vorerst) halbjähriges Praktikum in einer Modelagentur als Fotografin und Bildbearbeiterin und das ganze 90 km von hier entfernt. 
Die gute Freundin meiner Mama und ihr Sohn (meine Kumpelblase) wohnen allerdings nur geschätzt 10 km von diesem Arbeitsplatz entfernt und daher wäre es für mich von Vorteil wenn ich von dort aus ständig zur Arbeit fahren könnte.

Und aus diesem Grund habe ich mich für diesen mehr oder weniger großen Umzug entschieden. Mit dem Gedanken „Ich komm ja eh zurück“ 
dieser Gedanke verwandelt sich zwar gerade in „Was hab ich da getan?!“ aber naja… es ist ja „nur“ für ein halbes Jahr. 

Allerdings soll es in diesem Artikel nicht nur um meinen Umzug gehen sondern vielmehr um das Praktikum was ich antreten werde um ein Halbjahr zu überbrücken. 

Hier sind meine Praktikum-Erwartungen!
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  • Schüchternsein überwinden/überlisten:
    Ich bin nicht unbedingt die Beste, wenn es ums Reden geht oder allgemein aus sich herauszukommen, daher erhoff ich mir, dadurch dass ich viel mit Kunden zu tun haben werde, mehr aus mir herauszukommen. 
    Allein dadurch dass ich auch oft ans Telefon gehen werden muss oder den Models/Kunden Anweisungen erteilen muss, wie sie zu posieren haben um das perfekte Bild rauszuhauen, wird ein Spaß – allerdings weiß ich noch nicht für wen 😀
  • Auf ein gutes Team:
    Ich werde nicht die einzige Fotografin / Bildbearbeiterin in dieser Agentur sein, aeber ich werde die einzige Neue sein…
    Daher wünsche ich mir von Herzen sehr, dass mich das Team gut aufnimmt, dass wir uns gut verstehen und dass ich mir keinen Ärger einhandle >-<
  • Photoshop, Lightroom – Vom Anfänger zum Meister:
    Bisher kam ich eigentlich immer ganz gut klar mit PS, allerdings nur für die Bilder von meinem Blog, wirklich Fotos editiert habe ich noch nie, das wird sich aber schlagartig ändern morgen, denn dann werde ich die Programme 24/7 an der Backe haben und mich damit mehr und mehr auseinandersetzen :3
    Einerseits freue ich mich, nicht nur weil ich die Programme for free bekomme, sondern auch weil ich dann mehr dazu lernen werde und dann noch besser werden kann, andererseits habe ich ein ungutes Gefühl, dass ich anfangs zu oft nachfragen werden muss, wie dieses und jenes funktioniert.
  • Pausen sind gut, frühe Feierabende sind besser:
    Da mir bisher keine genauen Arbeitszeiten genannt wurden, außer eben die des Fotostudios selbst (10-20 Uhr) erhoffe ich mir doch schon sehr, dass ich nicht wirklich diese 10 Stunden da abgammeln muss und auch genügend Pausen abbekomme.
    Morgen bin ich von 12 bis voraussichtlich 20 Uhr in dem Studio tätig und das ist auch eigentlich ganz ok, dann kann ich wenigstens ausschlafen… aber ich hoffe dann doch irgendwo dass ich nicht immer bis 20 Uhr da sein muss, weil …. ich mochte meine freien Abende schon sehr 😀
  • Freie Tage:
    Was mir gesagt wurde, war dass ich vermutlich Dienstags bis Samstags arbeiten muss und dass es sehr gut sein kann, dass ich auch mal jeden 2. Sonntag worken muss. Der Montag sollte mir freistehen, weil da in der Allgemeinheit nur Teambesprechungen sind, Rechnungen geschrieben werden und sonstiger Papierkram erledigt werden muss… also gar nichts für mich und daher auch einer meiner wenigen freien Tage. Hoffentlich o_o 
    Achja: Ich erhoffe mir ja mehr freie Tage!!! Besonders die Samstage werde ich sehr missen D:
  • Freundliche Kunden:
    Die Überschrift spricht für sich: Ich möchte niemanden an der  Backe haben die nur nörgeln und meckern und ungeduldig auf Fotos warten, ich will liebe nette Kunden, die sich damit zufrieden geben, dass eine Praktikantin Fotis schießt und sie so positioniert wie es halt gerade vorgegeben wird :3
  • Spaß:
    Fotografieren ist halt eines meiner vielen *hust hust* Hobbies, 
    daher hab ich mich ja für so ein Praktikum entschieden: hoffen wir also das beste, wie z.B dass mein Hobby auch ein Beruf sein kann! 

Und nun bleibt mir nichts anderes übrig als weiterhin einige Tutorials zu verspeisen wie man mit Lightroom und anderen Programmen umgeht und zu hoffen, dass sich meine Erwartungen nicht in Enttäuschungen wandeln ~

Auf ein cooles Praktikum und bis bald!
Eure (nervöse) Elfi♥

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